Zum Inhalt springen

Alle Fachartikel

Nichtanerkennung des genehmigten Spesenreglements

Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Basel-Stadt, vom 17. November 2016 1 Sachverhalt Die S AG mit Sitz im Kanton Basel-Landschaft vermittelt Arbeitskräfte an vorwiegend in Basel ansässige Pharmakonzerne. Sie liess im Jahr 2008 ihr allgemeines Spesenreglement von der zuständigen kantonalen Steuerverwaltung Basel-Landschaft genehmigen. Eine darin enthaltene Bestimmung betrifft die Spesen der sog. «Contractors», welche die S AG temporär einstellt und die ihren Drittkunden…

mehr lesen

Blickpunkt International

1 Neuerungen im Schweizer Abkommensnetz Folgende Neuerungen haben sich seit dem letzten Update Anfang Mai bis Redaktionsschluss Anfang September 2017 hinsichtlich der Abkommen der Schweiz ergeben (chronologisch dargestellt)1: Am 26. Mai 2017 haben die Schweiz und Kosovo ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) unterzeichnet. Das DBA sieht namentlich vor, dass Dividenden zu max. 15% an der Quelle besteuert werden und qualifizierte Beteiligungen sowie Zinsen zu max. 5%2. Lizenzgebühren werden nur…

mehr lesen

Blickpunkt BEPS

Aktueller Stand des BEPS-Projektes Seit der letzten Ausgabe 6/20171 sind im Zusammenhang mit der Initiative gegen die Verringerung von Steuersubstrat und Verschiebung von Gewinnen (Base Erosion and Profit Shifting; «BEPS») weitere Publikationen seitens der OECD erfolgt. In der nachfolgenden Tabelle sind die neusten Entwicklungen zu den verschiedenen BEPS-Aktionspunkten zusammengefasst. 1 Veröffentlichung des 2017 OECD-Musterabkommens Entwurf Am 11. Juli 2017 hat die OECD den 2017 OECD-MA…

mehr lesen

MWST-Rechtsprechung 4 - 2017

Rechtsprechungsübersicht des Schweizerischen Bundesgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts betreffend Mehrwertsteuer 1. Juni 2017 bis 31. August 2017 I Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1 Urteil vom 17. Juli 2017 (2C_727/2016) Beschwerderecht im MWST-Verfahren Die Services industriels de Genève (SIG) sind eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit eigener Rechtspersönlichkeit. Sie liefern Wasser, Gas, Elektrizität, thermische Energie und Abfallentsorgungsleistungen im…

mehr lesen

Erbschaftssteuer (LU)

Falls der erbschaftssteuerrechtliche Nachlass neben beweglichem auch unbewegliches Vermögen umfasst, das in einem andern als dem letzten Wohnsitzkanton des Erblassers liegt, können beide bzw. alle Kantone den jeweiligen Teil jedes Erbteils oder jedes Vermächtnisses besteuern. Massgebend ist dabei die Quote, die dem kantonalen Anteil am Gesamtnachlass entspricht. Dasselbe Recht hat jeder reine Belegenheitskanton, wobei hier das Verhältnis der im Kanton gelegenen Grundstücke zu den…

mehr lesen

Répartition intercantonale du bénéfice entre siège et établissements stables; préciput en faveur du canton du siège; ruling; double imposition intercantonale (Cst)

Nonobstant le ruling conclu entre les parties, l’octroi d’un préciput au canton du siège ne se justifierait de toute manière pas dans le cas d’espèce. En effet, la répartition intercantonale du bénéfice n’a pas été opérée en tenant compte du chiffre d’affaires, mais en prenant en considération les charges d’exploitation des différents lieux d’exploitation. Il ressort des comptes de la société que les charges d’exploitation du siège et des établissements stables…

mehr lesen

Calcul valeur locative d’un bien immobilier situé à l’étranger (LIFD; LHID; GE)

L’art. 21 al. 2 LIFD prévoit que la valeur locative est déterminée compte tenu des conditions locales et de l’utilisation effective du logement au domicile du contribuable. Selon cette disposition et la jurisprudence en matière d’impôt fédéral direct, la valeur locative doit être estimée à la valeur du marché (cf. art. 16 al. 2 in fine LIFD), en prenant en considération les conditions locales. L’art. 21 al. 2 LIFD n’impose pas de méthode de calcul déterminée de la…

mehr lesen

Indemnité pour renonciation à un droit d’usufruit sur un immeuble: revenu imposable ou gain en capital (LIFD; LHID; VS)

Il faut veiller à différencier l’art. 16 al. 3 LIFD de l’art. 23 let. d LIFD. Cette dernière disposition, qui prévoit l’imposition de l’indemnité perçue pour la renonciation à l’exercice d’un droit, ne vise pas à imposer les gains en capital issus de la renonciation onéreuse à un bien de la fortune privée et ainsi à contourner l’art. 16 al. 3 LIFD. Pour faire application de l’art. 23 let. d LIFD, il faut donc que l’indemnité ait le caractère d’un revenu,…

mehr lesen

Steuerumgehung (AG)

Der Beschwerdeführer schlug die ihm als einem der beiden gesetzlichen Erben zustehende Hälfte der Erbschaft aus, erhielt aber in den nachfolgenden Monaten von der verbleibenden Alleinerbin Schenkungen, durch die das an sich ausgeschlagene Nachlassvermögen kurz danach doch an ihn gelangte, und zwar in einer Höhe, welche den Betrag des ausgeschlagenen Teils des Nachlasses noch übertraf. Wenn die Vorinstanz in der konkret zu beurteilenden Rechtsgestaltung einen Umgehungssachverhalt erblickt…

mehr lesen

Meldepflicht für Steuersparmodelle

Liebe Leserinnen und Leser Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat eine zwingende Offenlegungspflicht vorgeschlagen für Steuervermeidungsmodelle. Vergleichbare Regelungen haben bereits andere Staaten wie die USA, Kanada oder Australien. Diese dienten als Vorbild für den Entwurf der OECD und der EU-Kommission. In erster Linie mitteilungspflichtig sind sog. Intermediäre: Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sollen «potenziell…

mehr lesen

Der systematisch korrekte und faire Eigenmietwert

Mit dem Eigenmietwert wird beim Eigentümer ein fiktives Einkommen besteuert. Die Kantone berechnen die Eigenmietwerte dabei sehr unterschiedlich. Gemeinsam ist den Bewertungen nach dem Dafürhalten des Autors, dass die Berechnungen weder transparent noch einzelfallgerecht sind. In seinen Ausführungen stellt der Autor eine neue mögliche Berechnungsmethode vor, welche sich an bewährten Grundsätzen des Unternehmenssteuerrechts orientiert.

mehr lesen

Steuerliche Aspekte im Umgang mit Kunstgegenständen

Seit dem oft zitierten und viel beachteten Giacometti-Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich haben die Steuerpraxis und – aufgrund der teilweise medienwirksamen Aktionen der Eidgenössischen Steuerverwaltung – auch die Öffentlichkeit ihr Augenmerk vermehrt auf die Besteuerung von Kunstgegenständen gerichtet. Im vorliegenden Aufsatz erläutert und hinterfragt Metz vermögens- und einkommenssteuerliche Aspekte im Zusammenhang mit Kunstobjekten.

mehr lesen