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Steuer Revue
Steuer Revue

Abhandlungen

  • Unterstellung von Beratern unter das GwG

    Mit der Revision des GwG hat das Parlament den Geltungsbereich des Gesetzes auf sog. «Beraterinnen und Berater» ausgeweitet: Per 1. Oktober 2026 werden erstmals auch Personen den geldwäschereirechtlichen Pflichten unterstellt, die keine Finanztransaktionen durchführen, sondern nur beratend an bestimmten Rechtsvorgängen mitwirken. Der Beitrag von Benjamin Leisinger gibt einen Überblick des Anwendungsbereichs und umreisst den konkreten…

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  • Nachweis der Fristwahrung

    Mit der per 1. Juni 2026 vorgenommenen Praxisänderung der Post hinsichtlich der Aufgabe von Einschreiben Inland und A-Post Plus entfällt für Geschäftskunden der klassische Aufgabebeleg, der als Nachweis für die fristgerechte Postaufgabe gedient hat. Gregor Gassmann und Valerie Gassmann analysieren die neuen Modalitäten der Post zur Eintragung im Sendungsverfolgungssystem in Bezug auf die prozessuale Fristwahrung.

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  • Zulässigkeit kantonaler Lohnquellensteuern

    Andrea Opel und Stefan Oesterhelt legen – ausgehend vom Basler Modell einer Lohnquellensteuer mit Opting-out-Möglichkeit, das vom Basler Stimmvolk am 14. Juni 2026 gutgeheissen wurde – dar, dass erhebliche harmonisierungsrechtliche Bedenken bestehen: Da das StHG Quellensteuer und Arbeitgeberpflichten grundsätzlich abschliessend regelt, dürfte ein kantonales Parallelregime für ordentlich besteuerte Arbeitnehmer harmonisierungswidrig sein.

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  • Die Strafzumessung bei der Hinterziehung direkter Steuern

    Wer als Steuerpflichtiger vorsätzlich oder fahrlässig eine vollendete Steuerhinterziehung begeht, wird mit einer Busse bestraft. Ausgehend von der Zürcher Praxis bietet Peter Hösli eine Auslegeordnung des Strafrahmens der Steuerhinterziehung und arbeitet Kriterien für die Strafzumessung innerhalb oder ausserhalb dieses Strafrahmens sowie Gründe für eine Strafbefreiung heraus.

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  • Tokenisierte Assets und Stablecoins

    Die Tokenisierung von Real-World-Assets und die zunehmende Verbreitung von Stablecoins zählen zu den zentralen Entwicklungen im Distributed-Ledger-Bereich. Die Relevanz dieses Thema wird durch den kürzlich ergangenen SpaceX-IPO ersichtlich, wobei bereits auf «Pre-IPO»-Marktplätzen tokenisierte Strukturen und Zertifikate auf SpaceX-Aktien angeboten wurden. Silvan Guler und Daniela Martinis-Arth bieten einen begrifflichen und funktionalen Überblick und analysieren ihre steuerliche…

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  • Das Wertaufholungsgebot nach Art. 62 Abs. 4 DBG

    Das Steuerrecht sieht eine Gewinnhinzurechnung vor, wenn die frühere ausserplanmässige Abschreibung oder Wertberichtigung auf einer qualifizierten Beteiligung nicht mehr geschäftsmässig begründet ist. Fabian Duss und Patrick Engstler ordnen dieses Wertaufholungsgebot unter besonderer Berücksichtigung ausserplanmässiger Wertkorrekturen auf Beteiligungen in das geltende Bilanzsteuerrecht ein.

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  • Steuerharmonisierung aus Sicht der Kantone

    Obgleich die Steuerharmonisierung mit grossen Effizienzgewinnen im Steuerrecht einhergegangen ist, sind in den letzten Jahren vermehrt disharmonisierende Tendenzen festzustellen, die das historisch Geleistete erodieren und Regulierungskosten und erhöhten Vollzugsaufwand nach sich ziehen. Olivier Margraf präsentiert eine Bestandesaufnahme nach 25 Jahren StHG.

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  • Der steuerliche Wohnsitz natürlicher Personen im interkantonalen Steuerrecht

    Die Bestimmung des Steuerwohnsitzes und damit des für die unbeschränkte Besteuerung zuständigen Kantons kann sich als heikel erweisen, wenn Steuerpflichtige über mehrere Wohnsitze in verschiedenen Kantonen verfügen. Gregory von Gunten stellt eine auf der jüngsten Rechtsprechung zum interkantonalen Steuerwohnsitz basierende Fallstudie vor und untersucht mögliche Auswirkungen der Individualbesteuerung auf die Bestimmung des Steuerwohnsitzes von Ehegatten.

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  • AHV-Pflicht bei Teilhabern ausländischer Personengesellschaften

    Die sozialversicherungsrechtliche Behandlung von Einkommen aus ausländischen Personengesellschaften bringt für in der Schweiz wohnhafte Teilhaber oftmals böse Überraschungen mit sich. Zumal die Schweiz, anders als die meisten europäischen Länder, keine Beitragsbemessungsobergrenze kennt. Miriam Kämpf und Tanja Niederer analysieren bekannte Konstellationen, beleuchten darüber hinaus Fallbeispiele ohne Erwerbstätigkeit und leiten daraus praxisorientierte Handlungsempfehlungen ab.

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  • 10/20-Nicht-Banken-Regeln

    Kreditverträge werden durch die Aufnahme entsprechender Vertragsbestimmungen regelmässig den 10/20-Nicht-Banken-Regeln unterstellt, um zu verhindern, dass Zinszahlungen der Verrechnungssteuer unterliegen. Stefan Oesterhelt erläutert die reiche hierzu entwickelte Verwaltungspraxis der ESTV und stellt dar, wie die entsprechenden Verträge auszugestalten sind.

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  • Die Überlassung einer Liegenschaft oder eines Anteils an einer Liegenschaft im Rahmen der Trennung oder Scheidung

    Nach einer Trennung oder Scheidung hat die Überlassung der Wohnung an einen der Ehepartner steuerliche Auswirkungen sowohl hinsichtlich des Unterhalts als auch im Hinblick auf den Abzug von Unterhaltskosten und Schuldzinsen. Die kantonale Praxis ist diesbezüglich nicht einheitlich. Raphaël Gani und Jérôme Sieber analysieren die verschiedenen möglichen Konstellationen und untersuchen für jede von ihnen die…

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  • Dos und Don’ts im steuerlichen Rechtsmittelverfahren

    Als Besonderheit sind im Steuerrecht auch Steuerspezialisten als Vertreter in Rechtsmittelverfahren zugelassen. Dass diese gewöhnlich eher beratend und weniger forensisch tätig sind, nimmt Markus Berger zum Anlass, gestützt auf seine langjährige Erfahrung als Richter in verschiedenen Instanzen, auf einige Eigenheiten von Rechtsmittelverfahren, insbesondere auf einige «Fallstricke», aufmerksam zu machen.

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