IFA Masterawards 2026
Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses prämiert die Schweizerische Vereinigung für Steuerrecht (IFA Swiss Branch) jährlich die drei besten Masterarbeiten.
Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses prämiert die Schweizerische Vereinigung für Steuerrecht (IFA Swiss Branch) jährlich die drei besten Masterarbeiten.
Im Rendez-vous spricht Pascal Duss über mehr als nur Fachliches und beantwortet unsere Fragen.
Obgleich die Steuerharmonisierung mit grossen Effizienzgewinnen im Steuerrecht einhergegangen ist, sind in den letzten Jahren vermehrt disharmonisierende Tendenzen festzustellen, die das historisch Geleistete erodieren und Regulierungskosten und erhöhten Vollzugsaufwand nach sich ziehen. Olivier Margraf präsentiert eine Bestandesaufnahme nach 25 Jahren StHG.
Die Bestimmung des Steuerwohnsitzes und damit des für die unbeschränkte Besteuerung zuständigen Kantons kann sich als heikel erweisen, wenn Steuerpflichtige über mehrere Wohnsitze in verschiedenen Kantonen verfügen. Gregory von Gunten stellt eine auf der jüngsten Rechtsprechung zum interkantonalen Steuerwohnsitz basierende Fallstudie vor und untersucht mögliche Auswirkungen der Individualbesteuerung auf die Bestimmung des Steuerwohnsitzes von Ehegatten.
Die sozialversicherungsrechtliche Behandlung von Einkommen aus ausländischen Personengesellschaften bringt für in der Schweiz wohnhafte Teilhaber oftmals böse Überraschungen mit sich. Zumal die Schweiz, anders als die meisten europäischen Länder, keine Beitragsbemessungsobergrenze kennt. Miriam Kämpf und Tanja Niederer analysieren bekannte Konstellationen, beleuchten darüber hinaus Fallbeispiele ohne Erwerbstätigkeit und leiten daraus praxisorientierte Handlungsempfehlungen ab.
Bundesgerichtsurteil vom 8. April 2026 (9C_421/2025)
Im Rendez-vous spricht Renato Belchior über mehr als nur Fachliches und beantwortet unsere Fragen.
Kreditverträge werden durch die Aufnahme entsprechender Vertragsbestimmungen regelmässig den 10/20-Nicht-Banken-Regeln unterstellt, um zu verhindern, dass Zinszahlungen der Verrechnungssteuer unterliegen. Stefan Oesterhelt erläutert die reiche hierzu entwickelte Verwaltungspraxis der ESTV und stellt dar, wie die entsprechenden Verträge auszugestalten sind.
Nach einer Trennung oder Scheidung hat die Überlassung der Wohnung an einen der Ehepartner steuerliche Auswirkungen sowohl hinsichtlich des Unterhalts als auch im Hinblick auf den Abzug von Unterhaltskosten und Schuldzinsen. Die kantonale Praxis ist diesbezüglich nicht einheitlich. Raphaël Gani und Jérôme Sieber analysieren die verschiedenen möglichen Konstellationen und untersuchen für jede von ihnen die aktuellen steuerlichen Folgen sowie diejenigen nach der Abschaffung des Eigenmietwerts.
Frühjahrssession: Die schärfere Besteuerung von Vorsorgeleistungen ist definitiv vom Tisch. National- und Ständerat sind sich noch uneins über die neue Verjährungsfrist für die Verrechnungssteuer. Verschiedene neu eingereichte Vorstösse zielen auf Mehreinnahmen ab.
Bundesgerichtsurteil vom 19. Januar 2026 (9C_96/2024, zur amtl. Publ. vorgesehen)