Articles de fond

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Die Reziprozität von Einkommens- und Grundstückgewinnsteuer im Lichte praktischer Steuerplanung sowie verfassungsrechtlicher Besteuerungsvorgaben
Verschiedentlich hat das Bundesgericht darauf hingewiesen, dass (insbesondere im monistischen System) Grundstückgewinnsteuer und Einkommenssteuer eng miteinander verbunden seien. Dies auch mit dem Zweck, wirtschaftliche Doppelbelastungen durch Erfassung desselben Sachverhalts mit verschiedenen Steuern zu vermeiden, wie es auch der gesetzgeberischen Grundwertung entspricht. Ergo gilt es, zumindest sofern privatrechtlich mehrere Gestaltungsoptionen zur Verfügung stehen, bei der…
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Offshore-Jurisdiktionen unter Druck
Steuerliche Überlegungen aus liechtensteinischer Sicht bezüglich der (Verwaltungs-)Sitzverlegung von privaten VermögensstrukturenDer internationale Druck auf offshorebasierte Strukturen steigt. Liechtenstein bietet sich als attraktive Destination für ein Onshoring an. Der vorliegende Beitrag diskutiert die mit einer Verlegung des Sitzes oder Ortes der tatsächlichen Verwaltung zusammenhängenden Chancen und Stolpersteine.1 Einleitung1.1 Steuerrechtliche…
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Ehrenamtlichkeit als Voraussetzung der Steuerbefreiung – ein alter Zopf?
Es entspricht der gängigen Praxis der kantonalen Steuerbehörden, die Steuerbefreiung von gemeinnützigen Organisationen – vorab Stiftungen und Vereine – davon abhängig zu machen, dass die Stiftungsräte resp. Vereinsvorstände ehrenamtlich tätig werden und damit gleichsam «Opfer» erbringen1. Dieses Erfordernis wird in der Regel auf die lange Tradition ehrenamtlichen Engagements in der Schweiz zurückgeführt2. Zu hinterfragen ist,…
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Ne bis in idem und nemo tenetur im Steuerstrafrecht – 2. Teil
Praxis des EGMR und ihre Auswirkungen auf die SchweizI EinleitungDer Grundsatz nemo tenetur se ipsum prodere vel accusare (nachfolgend verkürzt als nemo tenetur bezeichnet) stellt einen Teilgehalt der Fairnessgarantien im Strafrecht dar. Er stellt staatliche Organe in Fällen von Parallelverfahren vor beträchtliche Herausforderungen.Dieser Beitrag folgt auf einen ersten Artikel, der sich dem Grundsatz ne bis in idem gewidmet…
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Umsatzsteuerliche Organschaft in Deutschland
Ihre Auswirkungen auf Unternehmen in der SchweizZahlreiche umsatzsteuerliche Regelungen in Bezug auf die umsatzsteuerliche Organschaft in Deutschland wurden vom Bundesfinanzhof (BFH) und Europäischen Gerichtshof (EuGH) der rechtlichen Prüfung in den Jahren 2015, 2016 und 2017 unterzogen. Als Reaktion darauf setzte das deutsche Bundesministerium der Finanzen (BMF) durch sein Schreiben vom 26. Mai 2017 die Rechtsprechung…
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Ne bis in idem und nemo tenetur im Steuerstrafrecht – 1. Teil
Die Autoren Keller und Suter untersuchen im ersten Teil der zweiteilig erschienenen Abhandlung die Rechtsprechung des EGMR hinsichtlich der beiden strafprozessrechtlichen Grundsätze « ne bis in idem » und « nemo tenetur » aus der Sicht des Schweizer Steuerstrafrechts.
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In vino veritas (non semper est)
Oesterhelt diskutiert das Urteil des Bundesgerichts vom 8.10.2018 (2C_503/2017). Zu entscheiden war, ob die Erhebung von 3% Handänderungssteuer durch den Kanton NE auf den Kauf eines Weinbergs im Besitz von Herrn X. durch eine AG, die ebenfalls von Herrn X. gehalten wurde, eine Verletzung von Art. 103 FusG darstellt.
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Achtung: Deutsches JStG 2018 und Immobiliengesellschaften!
Die Autoren Maute und Buck arbeiten die steuerlichen Auswirkungen des Gesetzes zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet heraus, welches der deutsche Bundestag am 8.11.2018 verabschiedet hat.
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Initial Coin Offering (ICO)
Initial Coin Offering (ICO) ist eine hochinnovative Unternehmensfinanzierungsmöglichkeit, die auf der Blockchain-Technologie basiert. Schauwecker vergleicht im Zusammenhang mit steuerrechtlichen Fragen rund um ICO die Steuerpraxis der Länder Schweiz und Liechtenstein.
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Liechtenstein: Einführung von Anti-Missbrauchsbestimmungen und weiteren Steuergesetzanpassungen
Liechtenstein hat auf Druck der EU sein Steuergesetz angepasst und an europäische bzw. internationale Standards angeglichen. Die Autoren Meyer und Bubalovic diskutieren in diesem Beitrag die Auswirkungen der Gesetzesänderungen und geben einen Überblick über die den daraus resultierenden Handlungsbedarf.
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Der konzerninterne Personalverleih
Die zunehmende internationale Verflechtung von Unternehmen bringt auch eine Zunahme der grenzüberschreitenden Tätigkeiten von Mitarbeitern mit sich, was die rechtliche Handhabe anspruchsvoll macht. Parallel zur rechtlichen Perspektive greifen die Autoren Wigger und Glanzmann steuerliche Fragestellungen rund um den konzerninternen Personalverleih auf.
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Anrechnung ausländischer Quellensteuern in Liechtenstein
Der Beitrag von Knörzer, Hanselmann und Gartlacher geht auf die Voraussetzungen für die Anrechnung ausländischer Steuern in Liechtenstein ein und beleuchtet anhand praktischer Beispiele die Steueranrechnung bei natürlichen wie auch juristischen Personen.