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ZH – Auch nach AIA-Welle noch viele Selbstanzeigen

Das kantonale Steueramt hat im vergangenen Jahr 2350 Selbstanzeigen erhalten. Deutlich weniger als in den durch die AIA-Welle geprägten Vorjahren, aber dennoch beachtlich.

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Auch 2019 viele Selbstanzeigen eingereicht

  • Das kantonale Steueramt hat im vergangenen Jahr 2350 Selbstanzeigen erhalten.
  • Das ist deutlich weniger als in den beiden Vorjahren (7250 beziehungsweise 6200), die durch eine Flut von Meldungen wegen des damals bevorstehenden Inkrafttretens des Automatischen Informationsaustauschs (AIA) geprägt waren.
  • Dennoch liegt die Zahl deutlich über dem Durchschnitt der Jahre vor der AIA-Welle.

2019 wurden 3400 Fälle behandelt

  • Das Steueramt behandelte 2019 ingesamt 3400 Fälle.
  • Diese bringen dem für den Kanton und die Gemeinden 70 Millionen Franken, für den Bund 17 Millionen an Nachsteuern ein. 

Bilanz seit 2010

  • In den zehn Jahren seit der Einführung der straflosen Selbstanzeige (2010) sind im Kanton Zürich 25‘600 entsprechende Meldungen eingegangen (2,5 Prozent aller Steuerpflichtigen haben eine Selbstanzeige eingereicht)
  • Knapp 200 Selbstanzeigen stammten in den letzten zehn Jahren von juristischen Personen, alle anderen von natürlichen Personen.
  • Die seit 2010 nachhaltig aufgedeckten Vermögen (also Vermögen, die immer wieder in den Steuererklärungen auftauchen werden, so lange sie bestehen) summieren sich bislang auf 9,662 Milliarden Franken.

Quelle: Finanzdirektion Kanton Zürich