Das Steuerrecht auf einen Blick

ZH - Übergang von der Besteuerung als Holding-, Domizil- oder gemischte Gesellschaft zur ordentlichen Besteuerung

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Die Praxisfestlegung zum Übergang von der Besteuerung als Holding-, Domizil- oder gemischte Gesellschaft zur ordentlichen Besteuerung (Statuswechsel) wurde um einen Hinweis zur Behandlung der aufgedeckten stillen Reserven bei der Kapitalsteuer nach Inkrafttreten der Steuervorlage 17 (SV17) ergänzt (vgl. Mitteilung des Steueramts vom 28.5.2018)

Nach geltender Praxis unterliegen die anlässlich des Statuswechsels gewinnsteuerunwirksam aufgedeckten stillen Reserven gemäss § 79 Abs. 1 StG der Kapitalsteuer. Der ergänzte Praxishinweis hält fest, dass die Erfassung dieser Reserven im steuerbaren Eigenkapital mit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die Steuervorlage 17 und der damit verbundenen Aufhebung von § 79 Abs. 1 Satz 2 StG entfallen wird.

Link:
Übergang von der Besteuerung als Holding-, Domizil- oder gemischte Gesellschaft zur ordentlichen Besteuerung (Statuswechsel): Auswirkungen auf die stillen Reserven und die Vorjahresverluste

Besteuerung von Auszeichnungen, Stipendien sowie Förderbeiträgen für kulturelle, wissenschaftliche oder sportliche Tätigkeiten

Das Steueramt des Kantons Zürich publizierte kürzlich zudem einen Praxishinweis zur Besteuerung von Auszeichnungen, Stipendien sowie Förderbeiträgen für kulturelle, wissenschaftliche oder sportliche Tätigkeiten.

Die steuerliche Qualifikation von Auszeichnungen, Stipendien sowie Förderbeiträgen für kulturelle, wissenschaftliche oder sportliche Tätigkeiten als Schenkung, steuerfreie Unterstützungsleistung oder steuerbares Einkommen richtet sich nach dem Kreisschreiben Nr. 43 der Eidg. Steuerverwaltung vom 26. Februar 2018 über die steuerliche Behandlung von Preisen, Ehrengaben, Auszeichnungen, Stipendien sowie Förderbeiträgen im Kultur-, Sport- und Wissenschaftsbereich.

Sofern Preise, Ehrengaben und Auszeichnungen von Gemeinwesen oder anderen Institutionen als Schenkungen qualifizieren, unterliegen sie der kantonalen Schenkungssteuer, soweit das Gemeinwesen oder die Institution den Sitz im Kanton hat (§ 2 Abs. 1 lit. b und § 4 ESchG). In Weiterführung der bisherigen Praxis wird jedoch von einer Besteuerung abgesehen, wenn die an sich der Schenkungssteuer unterliegende Auszeichnung den Betrag von Fr. 10 000 nicht übersteigt.

Diese Praxisfestlegung gilt ab sofort. Das Merkblatt des kantonalen Steueramtes über die Besteuerung von Auszeichnungen für künstlerische, wissenschaftliche oder kulturelle Tätigkeiten vom 27. September 2004 wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Link: Praxishinweis: Besteuerung von Auszeichnungen, Stipendien sowie Förderbeiträgen für kulturelle, wissenschaftliche oder sportliche Tätigkeiten