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Alle Fachartikel

Blickpunkt Deutschland

1 Bundesministerium für Finanzen (BMF) konkretisiert Mitteilungspflichten bei Auslandsbeziehungen Erst im Juni 2017 wurden mit dem «Gesetz zur Bekämpfung der Steuerumgehung und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften» (BGBl. I S. 1682) die damals schon bestehenden Mitteilungspflichten für in Deutschland Steuerpflichtige im Zusammenhang mit dem Erwerb sowie der Veräusserung von sog. Drittstaaten-Gesellschaften verschärft (wir berichteten über das Gesetzgebungsverfahren,…

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Succession ; report de pertes liées à l’activité indépendante du défunt (LIFD ; GE)

Il découle de la possibilité pour le contribuable de continuer de reporter les pertes subies lorsqu’il exerce une autre activité indépendante, que ce report de pertes est en principe lié à la personne du contribuable exerçant une telle activité, dépendant ainsi généralement du statut d’indépendant et non de l’entreprise éventuellement exploitée. Cette règle connaît une exception, à savoir dans le cas où une entreprise individuelle ou une entreprise exploitée sous la…

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Steuerbefreiung von Kirchge­meinden; Liegenschaftenhandel (StHG; LU)

Aus dem Wortlaut von § 70 Abs. 1 lit. d StG/LU ergibt sich, dass die Kirchgemeinden im Kanton Luzern im Gegensatz zur Rechtslage bei der direkten Bundessteuer (Art. 56 lit. c DBG) nicht generell und vorbehaltlos steuerbefreit sind, sondern lediglich teilweise und objektbezogen, d. h. soweit ihr Vermögen und Einkommen kirchlichen Zwecken dient. Der konkrete Umfang der Steuerpflicht muss im Rahmen der Veranlagung bestimmt werden. Da die Kirchgemeinde wie jede juristische Person mit…

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Ermessensveranlagung; Unrichtigkeitsnachweis; Teilnachweis (StHG; DBG; SO)

Der Steuerpflichtige kann eine Ermessensveran­lagung nur wegen offensichtlicher Unrichtigkeit infrage stellen. Mittels umfassendem Unrichtigkeitsnachweis hat er die bisher vorhandene Ungewissheit bezüglich des Sachverhalts zu beseitigen. Der Nachweis ist dann umfassend, wenn er den gesamten von der Ermessensveranlagung betroffenen Teil des Entscheids umfasst; blosse Teilnachweise genügen grundsätzlich nicht. Teilnachweise, welche sich bloss auf einen Teil des bisher ungewissen Sachverhalts…

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Barème « double gain » ; barème pour enfants mineurs à charge (ALCP ; Cst. ; LIFD ; LHID ; OIS ; VD)

Il y a lieu de reconnaître que la structure du barème C, dans sa teneur en vigueur depuis le 1er janvier 2014 édictée en application des art. 1 al. 1 let. c et 2 al. 1 let. c OIS, conduit à une surimposition du contribuable lorsque le conjoint étranger actif à l’étranger tire un faible revenu brut de son activité lucrative. Cette surimposition est contraire au principe de l’imposition selon la capacité économique de l’art. 127 al. 2 Cst., aussi longtemps qu’il ne peut y être…

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Kapitaleinlageprinzip

Liebe Leserinnen und Leser Im Rahmen der Steuervorlage 17 wird erneut über das Kapitaleinlageprinzip (KEP) diskutiert. Es wurde schon viel polemisiert, vom Volk via Volksabstimmung angenommen, bald danach im Parlament wieder diskutiert und dabei fast wieder aufgeweicht bzw. abgeschafft und hat den Ruf eines Bundesrates ramponiert. KEP ist aber eigentlich eine logische und gerechte Regelung. Einfach erklärt: Bringt ein Aktionär Kapital in eine Gesellschaft ein, zum Beispiel im Rahmen einer…

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Blickpunkt Deutschland

Aus Anlass der Fussball-Weltmeisterschaft in Russland wollen wir Ihnen ein interessantes und teils überraschendes Urteil aus der Fussball-Welt präsentieren. Dass der Blick über den «Tellerrand» eines Urteils lohnen kann, zeigt deren mögliche Ausstrahlkraft auf die Besteuerung von Kryptowährungen (Gliederungspunkt 2.). 1 Privater Weiterverkauf von Fussballtickets ist kein steuer­pflichtiges Veräusse­rungsgeschäft (Spekulationsgeschäft) Mit Entscheidung vom 2.3.2018 (5 K 2508/17,…

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Privatentnahme eines Grundstückes; Bestimmung des Verkehrswertes Tätigkeit (DBG ; ZG)

Auseinandersetzung des Bundesgerichts mit der Beweislastverteilung betreffend Entwicklung von Verkehrswerten. Im Ergebnis: Annahme eines Liebhaberpreises durch die Vorinstanz, welche nicht willkürlich ist. Bundesgerichtsurteil vom 12. März 2018 (2C_181/2018) Sachverhalt: A. Die Eheleute A. und B. (nachfolgend: die Steuerpflichtigen) haben steuerrechtlichen Wohnsitz in U./ZG. Sie halten in ihrem Privatvermögen 51 bzw. 49 Prozent der Aktien der C. AG, deren Sitz sich ebenfalls in U./ZG…

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