Zum Inhalt springen

Alle Fachartikel

Verwandtschaftsgrad; gemeinsamer Haushalt: Kriterien (AG)

Die Erbschafts- und Schenkungssteuer wird im Kanton Aargau nach dem Verwandtschaftsgrad der steuerpflichtigen Person zur erblassenden, schenkenden oder zuwendenden Person berechnet. In die Klasse 1 gehören Personen, die mit der zuwendenden Person während mindestens 5 Jahren in Wohngemeinschaft (gleicher Wohnsitz) gewohnt haben. Ob während fünf Jahren ein gemeinsamer Haushalt geführt wurde, ist eine Tatfrage. Dagegen ist eine Rechtsfrage, ob die Vorinstanz von einem richtigen Verständnis…

mehr lesen

Erforderlichkeit einer Nachfrist für Vollmachtseinreichung (StHG; ZH)

Überspitzter Formalismus als besondere Form der Rechtsverweigerung liegt vor, wenn für ein Verfahren rigorose Formvorschriften aufgestellt werden, ohne dass die Strenge sachlich gerechtfertigt wäre, wenn eine Behörde formelle Vorschriften mit übertriebener Schärfe handhabt oder an Rechtsschriften überspannte Anforderungen stellt und den Rechtsuchenden den Rechtsweg in unzulässiger Weise versperrt. Überspitzter Formalismus ist nur gegeben, wenn die strikte Anwendung der Formvorschriften…

mehr lesen

Régularité de la notification de la décision sur réclamation; bonne foi; domicile fiscal; centre des intérêts personnels (LIFD; LHID; FR)

Pour être régulière, la notification doit intervenir à l’adresse indiquée par la partie elle-même à l’autorité ou, si elle en a indiqué plusieurs, à l’une de celles-ci, mais toujours la même. L’adresse de notification n’a pas forcément à être le domicile du destinataire. A défaut de notification à l’adresse indiquée, la notification est irrégulière. Il en va de même lorsque l’administré a un mandataire connu de l’autorité, et que celle-ci notifie…

mehr lesen

Digitalsteuer

Liebe Leserinnen und Leser Die Besteuerung von international tätigen Unternehmen entspricht nicht mehr den Gegebenheiten der zunehmend digitalisierten Wirtschaft. Eine physische Präsenz in Form einer Betriebsstätte für die Geschäftstätigkeit in einem Staat ist häufig nicht mehr erforderlich. Es genügt eine digitale Präsenz, die schwierig oder gar nicht zu besteuern ist. Deshalb erarbeiten verschiedene Organisationen Vorschläge, wie die Unternehmensbesteuerung an die neuen…

mehr lesen

Geldwerte Leistungen: Praxiseskalation bei Steuern und AHV

Stellt eine Steuerbehörde eine geldwerte Leistung an den Aktionär fest, so meldet sie dies oft einer zweiten Steuerbehörde. Das führt dort zu einem neuen Verfahren und typischerweise zu einer zusätzlichen Steuer auf dem gleichen Sachverhalt. Im vorliegenden Beitrag argumentieren die Autoren Schär und Rabaglio, dass dieses Meldewesen zum Problem geworden ist und zeigen auf, inwiefern der Bundesgerichtsentscheid vom 27.12.2017 ihrer Ansicht nach in eine Eskalation der Praxis führen wird.

mehr lesen

Blickpunkt International und Blickpunkt BEPS

Blickpunkt International und Blickpunkt BEPS zu Neuigkeiten zum schweizerischen Abkommensnetzes und Entwicklungen der EU hinsichtlich der Besteuerung der digitalen Wirtschaft und neuen Transparenzvorschriften für Finanzintermediäre sowie zur Veröffentichung zusätzlicher Leitlinien der OECD betreffend der Zuweisung von Gewinnen an Betriebsstätten im Rahmen von BEPS Aktionspunkt 7.

mehr lesen

Betriebsstätte; Voraussetzung der unternehmerischen Tätigkeit (DBA CH-DE; StHG; ZH)

Nach schweizerischem Recht ist die Steuerpflicht bei persönlicher Zugehörigkeit zwar unbeschränkt, erstreckt sich aber nicht auf Geschäftsbetriebe, Betriebsstätten und Grundstücke ausserhalb des Kantons. Das Vorliegen eines Geschäftsbetriebes setzt praxisgemäss voraus, dass ein Unternehmen eine geschäftliche Tätigkeit ausübt, wobei ein Betrieb nach kaufmännischer Art in einer festen Anlage oder Einrichtung ausgeführt wird. Reine Finanz- oder Vermögensverwaltungsgesellschaften,…

mehr lesen

Revenu d’activité indépendante; perte sur débiteur; report de pertes; principes de périodicité et de réalisation (LHID; GE)

Lorsque, comme en l’espèce pour les années 2006 à 2009, un contribuable reçoit une taxation sur un revenu nul et qu’il n’a en conséquence pas d’impôt à payer, le montant des pertes qui ont conduit à la taxation sur un revenu nul constitue uniquement un motif de la décision de taxation, de sorte que ce montant ne bénéficie pas de la force de chose jugée matérielle. D’emblée il convient de relever que la créance à l’origine du report de perte litigieux est antérieure…

mehr lesen

Unterhaltsbeiträge an ein volljähriges Kind (DBG, StHG; FR)

Die Abzugsfähigkeit von Unterhaltsbeiträgen für ein Kind setzt gemäss Art. 33 Abs. 1 lit. c (erster Satzteil) DBG die elterliche Sorge des die Leistungen empfangenden Elternteils voraus. Unter elterlicher Sorge stehen Kinder, bis sie das 18. Lebensjahr zurückgelegt haben (vgl. Art. 296 Abs. 1 i. V. m. Art. 14 ZGB [in der bis 31. Dezember 2012 geltenden Fassung]). Ab dem Zeitpunkt der Volljährigkeit kann der Leistungsschuldner die ausgerichteten Unterhaltsbeiträge daher steuerlich…

mehr lesen

Geschäftsmässig begründete Aufwendungen; Spesenentschädigungen (DBG; BE)

Die Beteiligungsinhaber liessen sich vorliegend dazu verleiten, augenfällig nicht gesellschaftsbezogene Kosten der Beschwerdeführerin anlasten zu wollen. Massgeblich ist hier, dass die als geschäftsmässig begründet behaupteten Kosten ausnahmslos ungenügend belegt waren. Es mag sein, dass die Behörde in den Perioden zuvor dieselben oder ähnliche Nachweise genügen liess. Darauf hatte die Beschwerdeführerin indessen für die hier zu beurteilenden Steuerjahre keinerlei Anspruch,…

mehr lesen