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Alle Fachartikel

Besteuerung von Reisebüroleistungen

Die Besteuerung von Reisebüroleistungen im Ausland wurde im Rahmen der jüngsten MWST-Teilrevision mit einer angepassten Leistungsortsregelung, einer Steuerausnahme und einem erweiterten Vorsteuerabzugsrecht grundlegend neu konzipiert. Ralf Imstepf stellt die Entwicklungsgeschichte dieser Reisebürobesteuerung dar, präsentiert die geltende Rechtslage und analysiert die Praxis der ESTV gemäss MBI 12.

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Unterstellung von Beratern unter das GwG

Mit der Revision des GwG hat das Parlament den Geltungsbereich des Gesetzes auf sog. «Beraterinnen und Berater» ausgeweitet: Per 1. Oktober 2026 werden erstmals auch Personen den geldwäschereirechtlichen Pflichten unterstellt, die keine Finanztransaktionen durchführen, sondern nur beratend an bestimmten Rechtsvorgängen mitwirken. Der Beitrag von Benjamin Leisinger gibt einen Überblick des Anwendungsbereichs und umreisst den konkreten Handlungsbedarf.

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Nachweis der Fristwahrung

Mit der per 1. Juni 2026 vorgenommenen Praxisänderung der Post hinsichtlich der Aufgabe von Einschreiben Inland und A-Post Plus entfällt für Geschäftskunden der klassische Aufgabebeleg, der als Nachweis für die fristgerechte Postaufgabe gedient hat. Gregor Gassmann und Valerie Gassmann analysieren die neuen Modalitäten der Post zur Eintragung im Sendungsverfolgungssystem in Bezug auf die prozessuale Fristwahrung.

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Zulässigkeit kantonaler Lohnquellensteuern

Andrea Opel und Stefan Oesterhelt legen – ausgehend vom Basler Modell einer Lohnquellensteuer mit Opting-out-Möglichkeit, das vom Basler Stimmvolk am 14. Juni 2026 gutgeheissen wurde – dar, dass erhebliche harmonisierungsrechtliche Bedenken bestehen: Da das StHG Quellensteuer und Arbeitgeberpflichten grundsätzlich abschliessend regelt, dürfte ein kantonales Parallelregime für ordentlich besteuerte Arbeitnehmer harmonisierungswidrig sein.

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