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Alle Fachartikel

Sekundärberichtigung und Verrechnungssteuer

Obwohl die Sekundärberichtigung keine Anforderung von Artikel 9 OECD-MA darstellt und nicht integraler Bestandteil des innerstaatlichen Rechts ist, ist es in der Praxis nicht ungewöhnlich, mit ihr konfrontiert zu werden. Natassia Burkhalter-Martinez und Nathanael Zahnd erörtern steuerlichen Konsequenzen, die diese Wahl zeitigen kann und die es zu berücksichtigen gilt, insbesondere im Hinblick auf die Verrechnungssteuer.

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Der grundstückgewinnsteuerliche «Kettenaufschub»

Der grundstückgewinnsteuerliche “Kettenaufschub” findet seine Grundlage im harmonisierten Steuerrecht von Kantonen und Gemeinden. Man versteht darunter die (theoretische!) Möglichkeit, gestützt auf verschiedene aneinandergekettete Aufschubtatbestände die Grundstückgewinnsteuern unendlich lange aufzuschieben. Martin Kocher und Isabelle Rupf zeigen unter Einbezug der einschlägigen Rechtsprechung die Voraussetzungen und Grenzen des “geketteten Aufschubs” auf.

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Neuregelung des Meldeverfahrens im Konzern

Der Anwendungsbereich des Meldeverfahrens bei geldwerten Leistungen im Konzern ist von erheblicher praktischer Bedeutung; zum 1. Januar 2023 treten Änderungen von Art. 26a VStV sowie der DBA-Entlastungsverordnung in Kraft. Stefan Oesterhelt und Susanne Schreiber untersuchen die Implikationen dieser Änderungen für das inländische und das grenzüberschreitende Verhältnis.

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Steuerliche Anreize für Spender

In vielen Ländern gibt es steuerliche Anreize für gemeinnützige Spenden, doch wurde dieser Bereich empirisch bislang wenig erforscht. Giedre Lideikyte Huber und Henry Peter bieten einen Überblick der Thematik und zeigen Reformmöglichkeiten auf, indem sie steuerpolitische Eckwerte insbesondere für die Evaluation des bestehenden Systems in der Schweiz und allfällige Anpassungsentwürfe beleuchten.

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Ist- oder Soll-Besteuerung?

Teilzeiterwerbende tragen weniger an den Staatshaushalt bei als Vollzeiterwerbstätige – wer weniger verdient, zahlt weniger Steuern. Dabei fällt indes die Steuerersparnis wegen der progressiven Tarife überproportional aus, denn die Steuern sinken stärker als das Einkommen. Andrea Opel geht im vorliegenden Beitrag der Frage nach, ob das Steuerrecht auf den “Teilzeit-Trend” reagieren kann und soll, und untersucht aktuell diskutierte Lösungsansätze.

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