{"id":3028,"date":"2020-03-31T11:15:56","date_gmt":"2020-03-31T09:15:56","guid":{"rendered":"https:\/\/steuerportal.ch\/?post_type=sht_proarticle&#038;p=3028"},"modified":"2020-04-02T01:44:55","modified_gmt":"2020-04-01T23:44:55","slug":"%e2%80%8bsteuerausscheidung-luftfahrtunternehmung-gewinn-kapital-ruling-zustaendigkeit-treu-und-glauben-getroffene-dispositionen-dbg-sthg-bs-zh-%e2%80%8b","status":"publish","type":"sht_proarticle","link":"https:\/\/steuerportal.ch\/fr\/articles-specialises\/%e2%80%8bsteuerausscheidung-luftfahrtunternehmung-gewinn-kapital-ruling-zustaendigkeit-treu-und-glauben-getroffene-dispositionen-dbg-sthg-bs-zh-%e2%80%8b\/","title":{"rendered":"\u200bSteuerausscheidung Luftfahrtunternehmung (Gewinn; Kapital); Ruling (Zust\u00e4ndigkeit; Treu und Glauben; getroffene Dispositionen) (DBG; StHG; BS; ZH) \u200b"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">2 Steuerpflicht &ndash; Assujettissement<\/h2><h3 class=\"wp-block-heading\">2.3 International<\/h3><p>Die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r die Erteilung eines &laquo;Rulings&raquo; liegt bei der Veranlagungsbeh&ouml;rde, bez&uuml;glich der direkten Bundessteuer also bei jener kantonalen Verwaltung f&uuml;r die direkte Bundessteuer, welche die Steuer veranlagt. <\/p><p>Die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r die Veranlagung der direkten Bundessteuer f&uuml;r die Steuerperiode 2011 lag vorliegend beim Steueramt des Kantons Z&uuml;rich und nicht bei der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt. Da die Veranlagungszust&auml;ndigkeit f&uuml;r die Steuerperioden bis und mit 2010 beim Sitzkanton gelegen hatte &#8210; und von diesem auch tats&auml;chlich ausge&uuml;bt worden war &ndash; und das Steueramt des Kantons Z&uuml;rich die Veranlagungszust&auml;ndigkeit des Kantons Basel-Stadt gegen&uuml;ber der Steuerpflichtigen bis Anfang 2013 offenbar nie ernsthaft in Frage gestellt hatte, gab es jedoch keinen Grund f&uuml;r die Steuerpflichtige, an der Veranlagungszust&auml;ndigkeit der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt f&uuml;r die Steuerperiode 2011 zu zweifeln.<\/p><p>Eine inhaltliche Unrichtigkeit w&uuml;rde die Rechtsauskunft der Steuerbeh&ouml;rden nur dann ihrer Verbindlichkeit berauben, wenn sie offensichtlich bzw. f&uuml;r die Steuerpflichtige ohne Weiteres erkennbar war.<\/p><p>Das Bundesgericht hatte noch keine Gelegenheit, sich zur Abgrenzung der Gewinne von hier unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen juristischen Personen auf ausl&auml;ndische Betriebsst&auml;tten nach Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;3 DBG zu &auml;ussern. <\/p><p>Es ist nicht zu &uuml;bersehen, dass die quotenm&auml;ssigen Methoden f&uuml;r das interkantonale Verh&auml;ltnis entwickelt worden sind und ihre unbedachte &Uuml;bertragung auf das internationale Verh&auml;ltnis problematische Auswirkungen haben kann. Ein Unterschied besteht darin, dass im internationalen Verh&auml;ltnis bei quotenm&auml;ssiger Ausscheidung die doppelte Nichtbesteuerung gewisser Gewinne droht, w&auml;hrend im interkantonalen Verh&auml;ltnis das Bundesgericht als oberste Instanz alle eventuell noch fehlenden Erhebungen in den beteiligten Kantonen anordnen kann. Es ist nicht anzunehmen, dass der Gesetzgeber mit Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 1. Satz DBG die systematische doppelte Nichtbesteuerung gewisser international t&auml;tiger Unternehmen bezweckte, und dies umso weniger, wenn die virtuelle Doppelbesteuerung bereits durch schweizerische Doppelbesteuerungsabkommen ausgeschlossen ist. Im internationalen Verh&auml;ltnis ist ausserdem zu beachten, dass die quotenm&auml;ssigen Methoden nach der Streichung des fr&uuml;heren Art.&nbsp;7 Abs.&nbsp;4 gem&auml;ss der aktuellen Fassung des OECD-Musterabkommens nach herrschender Lehre nicht l&auml;nger zul&auml;ssig sind.<\/p><p>Ob die quotenm&auml;ssig-indirekten Methoden im internationalen Verh&auml;ltnis &uuml;berhaupt noch Anwendung finden k&ouml;nnen, kann im vorliegenden Fall dahingestellt bleiben. Das Bundesgericht hat n&auml;mlich zur Abgrenzung der Betriebsst&auml;ttengewinne von internationalen Luftfahrtunternehmen im Rahmen von Art.&nbsp;127 Abs.&nbsp;3 BV bzw. Art.&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 aBV noch gar keine Grunds&auml;tze entwickelt. Es dr&auml;ngt sich auf, dies mittels R&uuml;ckgriff auf die international vorherrschende Abgrenzungsmethodik zu tun, wie sie im Musterabkommen der OECD und den Doppelbesteuerungsabkommen der Schweiz zum Ausdruck kommt. Somit ist die Abgrenzung der Gewinne von internationalen Luftfahrtunternehmen zwingend nach der objektm&auml;ssigen Methode vorzunehmen. Zwischen den Industriestaaten besteht n&auml;mlich seit Jahrzehnten Konsens, dass die Gewinne aus dem Betrieb von Schiffen und Luftfahrzeugen im internationalen Verkehr nicht auf die unter Umst&auml;nden &auml;usserst zahlreichen Betriebsst&auml;tten aufzuteilen, sondern einheitlich einem einzelnen Staat bzw. einer einzelnen Betriebsst&auml;tte zur Besteuerung zuzuweisen sind. In der aktuellen Fassung weist das OECD-MA das alleinige Besteuerungsrecht dem Ans&auml;ssigkeitsstaat der Person zu, die das Luftfahrtunternehmen betreibt.<\/p><p>Nach dem Gesagten sind die Gewinne, welche die Steuerpflichtige aus dem Betrieb von Flugzeugen im internationalen Verkehr, aus damit direkt verbundenen T&auml;tigkeiten und aus Hilfst&auml;tigkeiten erzielt, nach Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;3 DBG nicht auf ausl&auml;ndische Betriebsst&auml;tten abzugrenzen. Sie bleiben der direkten Bundessteuer unterworfen.<\/p><p>Das Harmonisierungsrecht schreibt zumindest insoweit eine DBG-konforme Auslegung des kantonalen Rechts vor, als eine kantonale Abgrenzungsvorschrift die Regelung von Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;1 und&nbsp;3 DBG repliziert. Inwieweit den Kantonen noch ein Spielraum verbleibt f&uuml;r den Erlass von Abgrenzungsvorschriften, die von den Regelungen des DBG abweichen, und ob sie auch g&auml;nzlich auf eigene Abgrenzungsvorschriften verzichten und die Gewinne unbeschr&auml;nkt steuerpflichtiger juristischer Personen alleine nach Massgabe des internationalen und interkantonalen Doppelbesteuerungsrechts abgrenzen d&uuml;rfen, kann hingegen analog BGE&nbsp;140 II&nbsp;141 offenbleiben.<\/p><p>Soweit die Kantone trotz fehlender Abgrenzungsregelung im StHG &uuml;berhaupt Kapital auf ausl&auml;ndische Betriebsst&auml;tten ausscheiden d&uuml;rfen, ist es sachgerecht, die Flugzeuge als eigentliche Betriebs- und Produktionsfaktoren nach demselben Grundsatz auf die ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten auszuscheiden, wie er f&uuml;r die Gewinnsteuer Anwendung findet. Dies f&uuml;hrt dazu, dass die Flugzeuge der Steuerpflichtigen zu keinem Teil auf die ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten auszuscheiden sind, sondern vollumf&auml;nglich der Kapitalsteuer unterworfen bleiben.<\/p><p><em>Bundesgerichtsurteil vom 16.&nbsp;Dezember 2019 (2C_151\/2017, 2C_152\/2017, 2C_178\/2017, 2C_179\/2017)<\/em> <\/p><div class=\"wp-block-sht-language-excerpt b-language-excerpt\" lang=\"fr-FR\"><div class=\"b-language-excerpt__inner\">\n<p>R&eacute;partition internationale d&rsquo;une entreprise de navigation a&eacute;rienne (b&eacute;n&eacute;fice; capital); ruling (comp&eacute;tence; bonne foi; dispositions prises) (LIFD; LHID; BS; ZH)                <\/p>\n\n\n\n<p>La comp&eacute;tence pour accorder un ruling appartient aux autorit&eacute;s de taxation. Pour ce qui est de l&rsquo;imp&ocirc;t f&eacute;d&eacute;ral direct, il s&rsquo;agit de l&rsquo;administration cantonale, qui est l&rsquo;autorit&eacute; de taxation pour l&rsquo;imp&ocirc;t f&eacute;d&eacute;ral direct.<\/p>\n\n\n\n<p>La taxation de l&rsquo;imp&ocirc;t f&eacute;d&eacute;ral direct pour la p&eacute;riode fiscale 2011 relevait dans le cas pr&eacute;sent de la comp&eacute;tence de l&rsquo;administration fiscale du canton de Zurich, et non de l&rsquo;administration fiscale du canton de B&acirc;le-Ville. Etant donn&eacute; que la comp&eacute;tence pour taxer se trouvait jusqu&rsquo;&agrave; y compris la p&eacute;riode fiscale 2010 aupr&egrave;s du canton du si&egrave;ge, qui l&rsquo;exer&ccedil;ait par ailleurs effectivement &ndash; et que, jusqu&rsquo;&agrave; d&eacute;but 2013, l&rsquo;administration fiscale du canton de Zurich n&rsquo;a manifestement jamais s&eacute;rieusement mis en doute la comp&eacute;tence du canton de B&acirc;le-Ville de taxer la contribuable, celle-ci n&rsquo;avait aucune raison de douter de la comp&eacute;tence de l&rsquo;administration fiscale du canton de B&acirc;le-Ville de la taxer pour la p&eacute;riode fiscale 2011.<\/p>\n\n\n\n<p>Un avis juridique erron&eacute; donn&eacute; par l&rsquo;administration fiscale n&rsquo;est priv&eacute; de force obligatoire que si l&rsquo;erreur-ci est manifeste ou sans autres reconnaissable par la contribuable.<\/p>\n\n\n\n<p>Le Tribunal F&eacute;d&eacute;ral n&rsquo;a pas encore eu l&rsquo;occasion de s&rsquo;exprimer sur la r&eacute;partition des b&eacute;n&eacute;fices de personnes morales assujetties ici de mani&egrave;re illimit&eacute;e avec des &eacute;tablissements stables &agrave; l&rsquo;&eacute;tranger selon l&rsquo;art.&nbsp;52 al.&nbsp;1 et 3 LIFD.<\/p>\n\n\n\n<p>Il convient de ne pas perdre de vue que la m&eacute;thode de r&eacute;partition proportionnelle a &eacute;t&eacute; d&eacute;velopp&eacute;e pour les rapports intercantonaux, et que son application inconsid&eacute;r&eacute;e &agrave; des rapports internationaux peut avoir des cons&eacute;quences probl&eacute;matiques. Une diff&eacute;rence r&eacute;side dans le fait que, dans lors d&rsquo;une r&eacute;partition proportionnelle dans des rapports internationaux, il existe un risque de double non-imposition de certains b&eacute;n&eacute;fices, tandis que, dans des rapports intercantonaux, le Tribunal F&eacute;d&eacute;ral peut, en tant que derni&egrave;re instance, ordonner toute perception &eacute;ventuellement manquante dans les cantons concern&eacute;s. Il n&rsquo;est pas envisageable que le l&eacute;gislateur ait eu &agrave; l&rsquo;art.&nbsp;52 al.&nbsp;3 1<sup>&egrave;re<\/sup>&nbsp;phrase, la double non-imposition syst&eacute;matique de certaines entreprises internationales pour but, ceci d&rsquo;autant moins que la double imposition virtuelle est d&eacute;j&agrave; exclue par les conventions de double imposition suisses. Il convient par ailleurs de prendre en compte le fait que, depuis la suppression de l&rsquo;ancien art.&nbsp;7 al.&nbsp;4 selon la version actuelle du Mod&egrave;le de Convention fiscale OCDE, les m&eacute;thodes proportionnelles ne sont selon la doctrine dominante plus permises.<\/p>\n\n\n\n<p>La question de savoir si les m&eacute;thodes proportionnelles indirectes peuvent encore trouver application peut dans le cas pr&eacute;sent rester ouverte. Le Tribunal F&eacute;d&eacute;ral n&rsquo;a en Effet pas encore d&eacute;velopp&eacute; de principes dans le cadre de l&rsquo;art.&nbsp;127 al.&nbsp;3 Cst., resp. art.&nbsp;46 al.&nbsp;2 aCst., pour la r&eacute;partition des b&eacute;n&eacute;fices d&rsquo;&eacute;tablissements stables d&rsquo;entreprises internationales de transport a&eacute;rien. Il s&rsquo;impose de le faire en recourant &agrave; la m&eacute;thodologie de partage pr&eacute;dominant au niveau international, telle qu&rsquo;elle ressort du Mod&egrave;le de Convention fiscale OCDE et des conventions de double imposition de la Suisse. La r&eacute;partition des b&eacute;n&eacute;fices d&rsquo;entreprises internationales de transport a&eacute;rien doit donc obligatoirement se faire selon la m&eacute;thode de r&eacute;partition objective. Il existe en effet un consensus parmi les pays industrialis&eacute;s que les b&eacute;n&eacute;fices provenant de l&rsquo;exploitation, en trafic international, de navires ou d&rsquo;a&eacute;ronefs ne doivent pas &ecirc;tre r&eacute;partis entre les &eacute;tablissements stables, le cas &eacute;ch&eacute;ant extr&ecirc;mement nombreux, mais que le droit d&rsquo;imposition doit &ecirc;tre attribu&eacute; de mani&egrave;re unitaire &agrave; un seul Etat, resp. &agrave; un seul &eacute;tablissement stable. Dans sa version actuelle, la CM-OCDE attribue le droit d&rsquo;imposer uniquement &agrave; l&rsquo;Etat de r&eacute;sidence de la personne qui exploite l&rsquo;entreprise de transport a&eacute;rien.<\/p>\n\n\n\n<p>Au vu de ce qui pr&eacute;c&egrave;de, les b&eacute;n&eacute;fices r&eacute;alis&eacute;s par la contribuable, provenant de l&rsquo;exploitation, en trafic international, d&rsquo;a&eacute;ronefs, d&rsquo;activit&eacute;s directement li&eacute;es &agrave; ces op&eacute;rations ou d&rsquo;activit&eacute;s accessoires, ne sont selon l&rsquo;art.&nbsp;52 al.&nbsp;1 et al.&nbsp;3 LIFD pas &agrave; r&eacute;partir avec des &eacute;tablissements stables &agrave; l&rsquo;&eacute;tranger. Ils demeurent soumis &agrave; l&rsquo;imp&ocirc;t f&eacute;d&eacute;ral direct.<\/p>\n\n\n\n<p>Le droit harmonis&eacute; prescrit en tous cas une interpr&eacute;tation conforme &agrave; la LIFD dans la mesure o&ugrave; une disposition cantonale relative &agrave; l&rsquo;&eacute;tendue de l&rsquo;assujettissement reproduit la r&egrave;gle de l&rsquo;art.&nbsp;52 al.&nbsp;1 et 3 LIFD. Les questions de savoir dans quelle mesure les cantons disposent encore d&rsquo;une marge de man&oelig;uvre dans l&rsquo;adoption de dispositions relatives &agrave; l&rsquo;&eacute;tendue de l&rsquo;assujettissement s&rsquo;&eacute;cartant du r&eacute;gime de la LIFD, ou s&rsquo;ils peuvent renoncer compl&egrave;tement &agrave; des r&egrave;gles propres relatives &agrave; l&rsquo;&eacute;tendue de l&rsquo;assujettissement et r&eacute;partir les b&eacute;n&eacute;fices de personnes morales assujetties de mani&egrave;re illimit&eacute;e &agrave; l&rsquo;aune du droit concernant la double imposition internationale et intercantonale seulement, peut rester ouverte, comme dans l&rsquo;ATF&nbsp;140 II&nbsp;141.<\/p>\n\n\n\n<p>Dans la mesure o&ugrave; les cantons ont bien le droit de r&eacute;partir le capital entre les &eacute;tablissements stables &eacute;trangers, ceci malgr&eacute; l&rsquo;absence de r&egrave;gles de r&eacute;partition dans la LHID, il est justifi&eacute;, que les avions en tant que v&eacute;ritables facteurs d&rsquo;exploitation et de production, soient r&eacute;partis entre les &eacute;tablissements stables &agrave; l&rsquo;&eacute;tranger selon le m&ecirc;me principe que celui s&rsquo;appliquant &agrave; l&rsquo;imp&ocirc;t sur le b&eacute;n&eacute;fice. Ceci a pour cons&eacute;quence que les avions de la contribuable ne sont pas &agrave; attribuer aux &eacute;tablissements stables &agrave; l&rsquo;&eacute;tranger, mais demeurent enti&egrave;rement soumis &agrave; l&rsquo;imp&ocirc;t sur le capital.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Tribunal F&eacute;d&eacute;ral, arr&ecirc;t du 16&nbsp;d&eacute;cembre 2019 (2C_151\/2017, 2C_152\/2017, 2C_178\/2017, 2C_179\/2017)<\/em><\/p>\n<\/div><\/div><h4 class=\"wp-block-heading\">Sachverhalt:<\/h4><p><strong>A.<\/strong> Die Swiss International Air Lines AG (nachfolgend: die &laquo;Steuerpflichtige&raquo;) hat ihren Sitz in Basel\/BS und unterh&auml;lt Zweigniederlassungen in Le Grand-Saconnex\/GE und Kloten\/ZH. Sie betreibt ein internationales Luftfahrtunternehmen und unterh&auml;lt zu diesem Zweck Betriebsst&auml;tten in diversen L&auml;ndern.<\/p><p>Mit Schreiben vom 7. Juli 2010 informierte die Steuerpflichtige die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt, dass sie plane, die in ihrem Eigentum befindliche Marke &laquo;SWISS&raquo; zum Preis von Fr. qqq an eine neu zu gr&uuml;ndende Tochtergesellschaft mit Sitz in der Stadt Basel zu verkaufen und anschliessend gegen Lizenzgeb&uuml;hren zur&uuml;ck zu lizenzieren. Diese Lizenzgeb&uuml;hren sollten nach der Kostenaufschlagsmethode bestimmt werden und den Kosten der Tochtergesellschaft zuz&uuml;glich eines Gewinnaufschlags von 2% entsprechen. Sodann schilderte die Steuerpflichtige die steuerliche Behandlung, welche diese Transaktion ihrer Auffassung nach f&uuml;r die Tochtergesellschaft und f&uuml;r sie selbst haben w&uuml;rde. Namentlich sollte die Steuerpflichtige den aus dem Verkauf resultierenden Ver&auml;usserungsgewinn mit Vorjahresverlusten verrechnen k&ouml;nnen und sollten die Lizenzkosten steuerlich abzugsf&auml;hige Betriebskosten darstellen. Schliesslich bat sie die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt, das Schreiben zu unterzeichnen und damit ihr &laquo;Einverst&auml;ndnis und [ihre] Zustimmung zum beabsichtigten Vorhaben aus steuerlicher Sicht&raquo; kundzutun. Dies tat die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt am 15. Juli 2010. In der Folge gr&uuml;ndete die Steuerpflichtige unter der Firma Global Brand Management AG eine Tochtergesellschaft und f&uuml;hrte die Transaktion offenbar wie angek&uuml;ndigt durch.<\/p><p>Zu Beginn des Jahres 2013 einigten sich die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt und das Steueramt des Kantons Z&uuml;rich, dass ab der Steuerperiode 2011 das Steueramt des Kantons Z&uuml;rich die Veranlagung der direkten Bundessteuer vornehmen w&uuml;rde. Bis dahin hatte die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt die Veranlagung der Steuerpflichtigen f&uuml;r die direkte Bundessteuer vorgenommen. Gem&auml;ss der Einigung der Steuerbeh&ouml;rden dieser beiden Kantone sollte der Kanton Z&uuml;rich ab der Steuerperiode 2011 ausserdem auch f&uuml;r die kantonalen Gewinn- und Kapitalsteuern als Hauptsteuerdomizil gelten.<\/p><p><strong>B.<\/strong> Nachdem das Steueramt des Kantons Z&uuml;rich die Steuerpflichtige im Jahre 2014 einer Buchpr&uuml;fung f&uuml;r die Steuerperioden 2010 und 2011 unterzogen hatte, nahm es mit Veranlagungsverf&uuml;gung bzw. Einsch&auml;tzungsentscheid f&uuml;r die Steuerperiode 2011 vom 31.&nbsp;Oktober 2014 sowohl f&uuml;r die direkte Bundessteuer als auch f&uuml;r die Staats- und Gemeindesteuern im Vergleich zur Steuererkl&auml;rung der Steuerpflichtigen verschiedene Anpassungen vor. Unter anderem hielt das Steueramt die in diesem Jahr von der Steuerpflichtigen an ihre Tochtergesellschaft entrichteten Lizenzgeb&uuml;hren von Fr.&nbsp;xxx. lediglich im Umfang von Fr.&nbsp;yyy f&uuml;r gesch&auml;ftsm&auml;ssig begr&uuml;ndet. Im Umfang von Fr.&nbsp;zzz verweigerte es hingegen sowohl f&uuml;r die direkte Bundessteuer als auch f&uuml;r die Staats- und Gemeindesteuern den Abzug vom steuerbaren Gewinn. Des Weiteren korrigierte das Steueramt die Auslandsquote, welche die Steuerpflichtige f&uuml;r die Steuerausscheidung auf die ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten verwendet hatte, von 35% auf 6.729%. Auch den Beteiligungsabzug passte das Steueramt an. Dies f&uuml;hrte zu folgenden Werten: <\/p><p>[&hellip;] <\/p><p>Die Einsprache der Steuerpflichtigen hiergegen hiess das Steueramt des Kantons Z&uuml;rich mit Entscheid vom 24.&nbsp;Februar 2015 hinsichtlich der direkten Bundessteuer teilweise gut, da es das von der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt unterzeichnete Schreiben nunmehr f&uuml;r verbindlich erachtete. Dementsprechend liess das Steueramt die Lizenzgeb&uuml;hren f&uuml;r die direkte Bundessteuer vollumf&auml;nglich zum Abzug zu. Hinsichtlich der Staats- und Gemeindesteuern wies das Steueramt die Einsprache ab.<\/p><p>Die Steuerpflichtige f&uuml;hrte gegen den Einspracheentscheid Rekurs und Beschwerde beim Steuerrekursgericht. Mit Entscheid vom 18.&nbsp;Dezember 2015 wies das Steuerrekursgericht die Rechtsmittel der Steuerpflichtigen ab. Auf Antrag der Eidgen&ouml;ssischen Steuerverwaltung (ESTV) hin rechnete das Steuerrekursgericht den Teil der Lizenzgeb&uuml;hren, den das Steueramt f&uuml;r nicht gesch&auml;ftsm&auml;ssig begr&uuml;ndet hielt, ausserdem auch bei der direkten Bundessteuer wieder auf und setzte den steuerbaren Gewinn auf Fr.&nbsp;sss fest.<\/p><p>Gegen den Entscheid des Steuerrekursgerichts erhob die Steuerpflichtige Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Z&uuml;rich. Da das Verwaltungsgericht der Auffassung war, dass das Steueramt die internationale Steuerausscheidung unter teilweise falschen Gesichtspunkten vorgenommen hatte, hiess es die Beschwerde mit Entscheid vom 21.&nbsp;Dezember 2016 sowohl hinsichtlich der direkten Bundessteuer als auch hinsichtlich der Staats- und Gemeindesteuern teilweise gut und wies das Steueramt an, die Ausscheidungsquote entsprechend anzupassen. Bez&uuml;glich der Lizenzgeb&uuml;hren wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab.<\/p><p><strong>C.<\/strong> Mit Beschwerden in &ouml;ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 8.&nbsp;Februar 2017 beantragt das Steueramt des Kantons Z&uuml;rich, das Urteil der Vorinstanz hinsichtlich der direkten Bundessteuer und der Staats- und Gemeindesteuern aufzuheben und den Entscheid des Steuerrekursgerichts des Kantons Z&uuml;rich vom 18.&nbsp;Dezember 2015 zu best&auml;tigen (Beschwerdeverfahren 2C_151\/2017 und 2C_152\/2017).<\/p><p>Auch die Steuerpflichtige ficht das Urteil der Vorinstanz an. Mit Beschwerden in &ouml;ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 14.&nbsp;Februar 2017 beantragt sie, das Urteil der Vorinstanz aufzuheben und sie f&uuml;r die Steuerperiode 1.&nbsp;Januar &ndash; 31.&nbsp;Dezember 2011 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr.&nbsp;ttt (Staats- und Gemeindesteuern 2011) bzw. Fr.&nbsp;ooo (direkte Bundessteuer 2011) und mit einem steuerbaren Kapital von Fr.&nbsp;ppp zu veranlagen (Beschwerdeverfahren 2C_178\/2017 und 2C_179\/2017). In prozessualer Hinsicht beantragt sie, ihre Beschwerdeverfahren mit jenen des Steueramts zu vereinigen.<\/p><p>In ihren Vernehmlassungen zu den Beschwerden der Gegenpartei beantragen die Verfahrensbeteiligten jeweils Abweisung der Beschwerden der Gegenseite. Das Steueramt des Kantons Z&uuml;rich beantragt in seiner Vernehmlassung zu den Beschwerden der Steuerpflichtigen &uuml;berdies ebenfalls Vereinigung der Verfahren. Die Vorinstanz und die ESTV haben sich vernehmen lassen. Die Vorinstanz beantragt Abweisung s&auml;mtlicher Beschwerden, die ESTV beantragt Gutheissung der Beschwerden des Steueramts des Kantons Z&uuml;rich und Abweisung der Beschwerden der Steuerpflichtigen.<\/p><h4 class=\"wp-block-heading\">Aus den Erw&auml;gungen: <\/h4><p><strong><em> I. Zul&auml;ssigkeit der Beschwerden und Prozessuales&#8203; <\/em><\/strong><\/p><p><strong>1. 1.3.<\/strong> Das Urteil der Vorinstanz lautete auf R&uuml;ckweisung der Verfahren an das Steueramt. Bei R&uuml;ckweisungsentscheiden handelt es sich grunds&auml;tzlich um Zwischenentscheide, gegen welche die Beschwerde ans Bundesgericht nur unter den Voraussetzungen von Art.&nbsp;93&nbsp; BGG zul&auml;ssig ist. Falls das Verfahren zwar an eine untere Instanz zur&uuml;ckgewiesen wird, dieser aber kein Entscheidungsspielraum mehr verbleibt und sie bloss noch das oberinstanzlich Angeordnete umsetzen kann, gilt der Entscheid im &ouml;ffentlichen Recht als End- und nicht als Zwischenentscheid (BGE&nbsp;144 V&nbsp;280 E.&nbsp;1.2 S.&nbsp;283; 142 II&nbsp;20 E.&nbsp;1.2 S.&nbsp;24; 140 V&nbsp;321 E.&nbsp;3.2 S.&nbsp;325; 138 I&nbsp;143 E.&nbsp;1.2 S.&nbsp;148; 134 II&nbsp;124 E.&nbsp;1.3 S.&nbsp;127&nbsp;f.). Im vorliegenden Fall hat das Verwaltungsgericht die Verfahren zur Neuberechnung der Ausscheidungsquote und zum Neuentscheid im Sinn der Erw&auml;gungen an das Steueramt zur&uuml;ckgewiesen. Dabei hat sich das Steueramt mit rein rechnerischen Fragen zu befassen, f&uuml;r deren Beantwortung ihm kein Beurteilungsspielraum verbleibt. Das angefochtene Urteil ist deshalb als Endentscheid zu behandeln. Dagegen kann nach Art.&nbsp;90&nbsp; BGG beim Bundesgericht Beschwerde gef&uuml;hrt werden. Die gesetzlichen Form- und Fristvorschriften (Art.&nbsp;42&nbsp; und Art.&nbsp;100 Abs.&nbsp;1&nbsp; BGG) sind eingehalten. Auf die Beschwerden ist einzutreten.&#8203; <\/p><p><strong><em>II. Direkte Bundessteuer<\/em><\/strong><\/p><p><strong>2. 2.1.<\/strong> Die Steuerpflichtige r&uuml;gt, dass die Vorinstanz zu Unrecht die Bindungswirkung des &laquo;Rulings&raquo; der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt hinsichtlich der direkten Bundessteuer verneint habe. Die teilweise Aufrechnung der im Jahr 2011 an ihre Tochtergesellschaft bezahlten Lizenzgeb&uuml;hren missachte das berechtigte Vertrauen der Steuerpflichtigen in den Bestand des Rulings und verletze den Grundsatz von Treu und Glauben (Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;3&nbsp; i.&#8239;V.&#8239;m. Art.&nbsp;9 BV).<\/p><p><strong>2.2.<\/strong> Bei sogenannten &laquo;(Tax) Rulings&raquo; handelt es sich um Rechtsausk&uuml;nfte der Steuerbeh&ouml;rden. Sie haben nach schweizerischem Recht keinen Verf&uuml;gungscharakter, k&ouml;nnen die Beh&ouml;rden aber in ihrer rechtlichen Beurteilung eines Sachverhalts binden (BGE&nbsp;141 I&nbsp;161 E.&nbsp;3.1 S.&nbsp;164; Urteile 2C_123\/2014 vom 30.&nbsp;September 2015 E.&nbsp;7.2, in: RDAF&nbsp;2015&nbsp;II S.&nbsp;563, StR&nbsp;70\/2015 S.&nbsp;971; 2C_529\/2014 vom 24.&nbsp;August 2015 E.&nbsp;2.1, in: StR&nbsp;70\/2015 S.&nbsp;900; 2C_888\/2014 \/ 2C_889\/2014 vom 7.&nbsp;Juni 2015 E.&nbsp;7.1, in: RDAF&nbsp;2015&nbsp;II S.&nbsp;311, StR&nbsp;70\/2015 S.&nbsp;688). Dies folgt aus dem Grundsatz von Treu und Glauben gem&auml;ss Art.&nbsp;9  BV, der das Vertrauen der Rechtssuchenden in Ausk&uuml;nfte und Zusicherungen von Beh&ouml;rden sch&uuml;tzt (sog. Vertrauensschutz; vgl. BGE&nbsp;131 II&nbsp;627 E.&nbsp;6.1 S.&nbsp;636). Der Anspruch auf Schutz des Vertrauens in ein Ruling besteht und &uuml;berwiegt das &ouml;ffentliche Interesse an der richtigen Anwendung des materiellen Steuerrechts, wenn a) sich die betreffende Auskunft auf eine konkrete, den Rechtsuchenden ber&uuml;hrende Angelegenheit bezieht und b) von einer Beh&ouml;rde erteilt wurde, die daf&uuml;r zust&auml;ndig war oder die der Rechtssuchende aus zureichenden Gr&uuml;nden f&uuml;r zust&auml;ndig hielt, c) der Rechtsuchende die Unrichtigkeit der Auskunft nicht ohne Weiteres erkennen konnte und d) er im Vertrauen auf die Auskunft Dispositionen getroffen hat, die er nicht ohne Nachteil r&uuml;ckg&auml;ngig machen kann. Die Bindungswirkung der Auskunft entf&auml;llt, wenn e) die gesetzliche Ordnung zwischen dem Zeitpunkt der Auskunft und der Verwirklichung des Sachverhalts ge&auml;ndert hat (BGE&nbsp;143 V&nbsp;341 E.&nbsp;5.2.1 S.&nbsp;346; 141 I&nbsp;161 E.&nbsp;3.1 S.&nbsp;164&nbsp;f. mit Hinweisen; 131 II&nbsp;627 E.&nbsp;6.1 S.&nbsp;636&nbsp;f.; 121 II&nbsp;473 E.&nbsp;2.c S.&nbsp;479; Urteil 2C_123\/2014 \/ 2C_124\/2014 vom 30.&nbsp;September 2015 E.&nbsp;7.2, in: RDAF&nbsp;2015&nbsp;II S.&nbsp;563, StR&nbsp;70\/2015 S.&nbsp;971). <\/p><p>&#8203;Es ist unbestritten, dass sich das Ruling der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt auf eine konkrete, die Steuerpflichtige ber&uuml;hrende Angelegenheit bezog und dass die relevante Gesetzeslage zwischen der Auskunft und der Verwirklichung des dargestellten Sachverhalts nicht &auml;nderte. Die &uuml;brigen Voraussetzungen der Bindungswirkung bed&uuml;rfen hingegen der Er&ouml;rterung.&#8203; <\/p><p><strong>2.3.<\/strong> Die Vorinstanz hielt daf&uuml;r, dass das Steueramt des Kantons Z&uuml;rich und nicht die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt f&uuml;r die Veranlagung der direkten Bundessteuer zust&auml;ndig und das Ruling deshalb mangels Zust&auml;ndigkeit nicht verbindlich gewesen sei. Die Steuerpflichtige macht geltend, dass die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt zust&auml;ndig gewesen sei.&#8203; <\/p><p><strong>&#8203;2.3.1.<\/strong> Die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r die Erteilung eines &laquo;Rulings&raquo; liegt bei der Veranlagungsbeh&ouml;rde, bez&uuml;glich der direkten Bundessteuer also bei jener kantonalen Verwaltung f&uuml;r die direkte Bundessteuer, welche die Steuer veranlagt (BGE&nbsp;141 I&nbsp;161 E.&nbsp;3.2 S.&nbsp;165 mit Hinweisen; Urteil 2C_529\/2014 vom 24.&nbsp;August 2015 E.&nbsp;3.2, in: StR&nbsp;70\/2015 S.&nbsp;900). F&uuml;r die Veranlagung juristischer Personen, die aufgrund pers&ouml;nlicher Zugeh&ouml;rigkeit der direkten Bundessteuer unterworfen sind, sieht Art.&nbsp;105 Abs.&nbsp;3  DBG vor, dass die Veranlagungszust&auml;ndigkeit jenem Kanton zuf&auml;llt, in welchem die juristische Person am Ende der Steuerperiode oder Steuerpflicht ihren Sitz oder den Ort ihrer tats&auml;chlichen Verwaltung hat.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>2.3.2.<\/strong> Gesetzesbestimmungen sind in erster Linie nach ihrem Wortlaut auszulegen. Ist der Wortlaut klar, d.&#8239;h. eindeutig und unmissverst&auml;ndlich, ist davon nur abzuweichen, wenn daf&uuml;r triftige Gr&uuml;nde bestehen. Solche Gr&uuml;nde k&ouml;nnen sich aus der Entstehungsgeschichte der Norm, aus ihrem Sinn und Zweck oder aus dem Zusammenhang mit anderen Vorschriften ergeben. Im &Uuml;brigen sind bei der Auslegung alle herk&ouml;mmlichen Auslegungselemente zu ber&uuml;cksichtigen, wobei das Bundesgericht einen pragmatischen Methodenpluralismus befolgt und es ablehnt, die einzelnen Auslegungselemente einer Priorit&auml;tsordnung zu unterstellen (vgl. BGE&nbsp;143 II&nbsp;685 E.&nbsp;4 S.&nbsp;689&nbsp;f.; 140 II&nbsp;80 E.&nbsp;2.5.3 S.&nbsp;87; 139 IV&nbsp;62 S.&nbsp;74&nbsp;f.; je mit Hinweisen).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>2.3.3. <\/strong>Dem Wortlaut von Art.&nbsp;105 Abs.&nbsp;3  DBG l&auml;sst sich nicht entnehmen, ob einem Kanton im Konfliktfall der Vorrang zukommt. Auch die Materialien sind diesbez&uuml;glich wenig aufschlussreich. Zwar hielt der Bundesrat in seiner Botschaft fest, dass die Ankn&uuml;pfung an den Ort der tats&auml;chlichen Verwaltung zur Begr&uuml;ndung der unbeschr&auml;nkten Steuerpflicht der juristischen Person vor allem im internationalen Verh&auml;ltnis von Bedeutung sei (Botschaft vom 25.&nbsp;Mai 1983 zu Bundesgesetzen &uuml;ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden sowie &uuml;ber die direkte Bundessteuer [nachfolgend: Botschaft StHG\/DBG], BBl&nbsp;1983&nbsp;III S.&nbsp;186). In Bezug auf die Veranlagungszust&auml;ndigkeit beliess es der Bundesrat hingegen bei der Bemerkung, dass sich im Vergleich zur fr&uuml;heren Rechtslage nichts &auml;ndern w&uuml;rde, obschon Art.&nbsp;77 Abs.&nbsp;1  des Bundesratsbeschlusses &uuml;ber die Erhebung einer direkten Bundessteuer (BdBSt) f&uuml;r die Veranlagungszust&auml;ndigkeit nur an den Sitz und nicht an den Ort der tats&auml;chlichen Verwaltung der steuerpflichtigen juristischen Person angekn&uuml;pft hatte (Botschaft StHG\/DBG, BBl&nbsp;1983&nbsp;III S.&nbsp;203&nbsp;f.; vgl. auch Urteil 2A.196\/2001 vom 13.&nbsp;Mai 2002 E.&nbsp;2.3.2, in: ASA&nbsp;72 S.&nbsp;304, StE&nbsp;2002 B&nbsp;91.3 Nr.&nbsp;3).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>2.3.4.<\/strong> Die Regelung der Veranlagungszust&auml;ndigkeit des DBG ist gepr&auml;gt vom Gedanken der Verfahrens&ouml;konomie. Insbesondere soll vermieden werden, dass sich mehrere Kantone mit der Veranlagung derselben steuerpflichtigen Person befassen und so die eigenen und die Ressourcen der steuerpflichtigen Person &uuml;ber Geb&uuml;hr beanspruchen. Deshalb kommt die Veranlagungszust&auml;ndigkeit pro Steuersubjekt einem einzelnen Kanton zu, auch wenn in einem anderen Kanton ebenfalls Ankn&uuml;pfungspunkte f&uuml;r eine subjektive Steuerpflicht nach Art.&nbsp;50&nbsp;f. DBG bestehen (Grundsatz der Einheit der Veranlagungszust&auml;ndigkeit bzw. des Veranlagungsortes; BGE&nbsp;142 II&nbsp;182 E.&nbsp;2.2.6 S.&nbsp;188; 137 I&nbsp;273 E.&nbsp;3.3.1 S.&nbsp;277 mit Hinweisen; vgl. Guido Jud, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, DBG, 3.&nbsp;Aufl. 2017, N.&nbsp;1 zu Vor Art.&nbsp;105-108  DBG; Peter Locher, Kommentar zum Bundesgesetz &uuml;ber die direkte Bundessteuer, III. Teil, 2015, N. 2 zu Art. 105  DBG; Andrea Pedroli, in: Commentaire Romand, LIFD, 2.&nbsp;Aufl. 2017, N.&nbsp;3 zu Art.&nbsp;105  DBG). Aus denselben Effizienz&uuml;berlegungen dr&auml;ngt es sich auf, die Veranlagung der direkten Bundessteuer durch denjenigen Kanton besorgen zu lassen, der auch f&uuml;r die Veranlagung der gleichartigen kantonalen Steuern zust&auml;ndig ist und deshalb ohnehin ein Veranlagungsverfahren durchzuf&uuml;hren hat. So verweist etwa Art.&nbsp;105 Abs.&nbsp;2  DBG f&uuml;r die Veranlagung von Kindern unter elterlicher Sorge auf die Grunds&auml;tze des Bundesrechts &uuml;ber das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung, um den Gleichlauf mit der Veranlagungszust&auml;ndigkeit f&uuml;r die kantonalen Steuern sicherzustellen (vgl. Botschaft StHG\/DBG, BBl&nbsp;1983 III S. 203).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>2.3.5.<\/strong> Dieser Gleichlauf der Veranlagungszust&auml;ndigkeiten war Mitgrund daf&uuml;r, dass das Bundesgericht in einem Fall relativ bald nach Inkrafttreten des DBG entschieden hat, die Veranlagungszust&auml;ndigkeit im Konfliktfall dem Sitz der juristischen Person zuzuweisen, es sei denn, dem Sitz k&auml;me lediglich formelle Bedeutung zu (insb. sog. Briefkastendomizile; vgl. Urteil 2A.196\/2001 vom 13.&nbsp;Mai 2002 E.&nbsp;3.2, in: ASA&nbsp;72 S.&nbsp;304, StE&nbsp;2002 B&nbsp;91.3 Nr.&nbsp;3). Es st&uuml;tzte sich dabei ausdr&uuml;cklich auf die Grunds&auml;tze des Bundesrechts &uuml;ber das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung, die auch in Bezug auf Art. 105 Abs. 3  DBG massgebend sein sollen (Urteil 2A.196\/2001 vom 13.&nbsp;Mai 2002 E.&nbsp;3.3, in: ASA&nbsp;72 S.&nbsp;304, StE&nbsp;2002 B&nbsp;91.3 Nr.&nbsp;3).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>2.3.6.<\/strong> Wie das Bundesgericht jedoch k&uuml;rzlich nach eingehender Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung vor und seit Inkraftreten des StHG erkannt hat, r&auml;umen die Grunds&auml;tze des Bundesrechts &uuml;ber das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung in Wirklichkeit nicht dem Sitz, sondern dem Ort der tats&auml;chlichen Verwaltung der juristischen Person den Vorrang ein (Urteil 2C_627\/2017 vom 1.&nbsp;Februar 2019 E.&nbsp;2.3.6, in: StE&nbsp;2019 B&nbsp;71.31 Nr.&nbsp;4, StR 74\/2019 S.&nbsp;286, mit zahlreichen Hinweisen). Um den Gleichlauf der Veranlagungszust&auml;ndigkeit f&uuml;r die direkte Bundessteuer mit dem Hauptsteuerdomizil beizubehalten, w&auml;re demnach in Abkehr vom zuvor zitierten Urteil (Urteil 2A.196\/2001 vom 13. Mai 2002 E.&nbsp;3.2, in: ASA&nbsp;72 S.&nbsp;304, StE&nbsp;2002 B&nbsp;91.3 Nr.&nbsp;3) auch in Bezug auf Art.&nbsp;105 Abs.&nbsp;3  DBG dem Ort der tats&auml;chlichen Verwaltung der Vorrang einzur&auml;umen. Im Regelfall stimmen der Sitz der juristischen Person und der Ort ihrer tats&auml;chlichen Verwaltung freilich &uuml;berein.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>2.3.7.<\/strong> Art.&nbsp;105 Abs.&nbsp;3  DBG l&auml;sst sich nach dem Gesagten kein Vorrang des Sitzes und des Orts der tats&auml;chlichen Verwaltung der juristischen Personen entnehmen. Die beiden Ankn&uuml;pfungsmerkmale stehen vielmehr alternativ nebeneinander. Im Konfliktfall ist es daher am Sitzkanton und am Kanton der tats&auml;chlichen Verwaltung, sich &uuml;ber den Veranlagungsort zu verst&auml;ndigen (vgl. Art.&nbsp;111 Abs.&nbsp;1  DBG). Werden sich die beiden Kantone nicht bereits von sich aus einig, haben sie nach Art.&nbsp;108 Abs.&nbsp;1  DBG die ESTV einzuschalten.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>2.3.8.<\/strong> Die Steuerpflichtige hatte in der relevanten Steuerperiode ihren Sitz im Kanton Basel-Stadt, w&auml;hrend sich der Ort ihrer tats&auml;chlichen Verwaltung im Kanton Z&uuml;rich befand. Die Steuerverwaltungen der beiden Kantone haben sich Anfang 2013 dahingehend verst&auml;ndigt, dass ab der Steuerperiode 2011 das Steueramt des Kantons Z&uuml;rich die Veranlagung der direkten Bundessteuer besorgt. Dies ist unter den Beteiligten unbestritten. Die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r die Veranlagung der direkten Bundessteuer f&uuml;r die Steuerperiode 2011 lag somit beim Steueramt des Kantons Z&uuml;rich und nicht bei der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>2.4.<\/strong> Eine andere Frage ist jedoch, wovon die Steuerpflichtige aufgrund der Umst&auml;nde und insbesondere des Verhaltens der involvierten Beh&ouml;rden ausgehen durfte (vgl. Urteil 2C_529\/2014 vom 24.&nbsp;August 2015 E.&nbsp;4, in: StR&nbsp;70\/2015 S.&nbsp;900). Da die Veranlagungszust&auml;ndigkeit f&uuml;r die Steuerperioden bis und mit 2010 beim Sitzkanton gelegen hatte &ndash; und von diesem auch tats&auml;chlich ausge&uuml;bt worden war &ndash; und das Steueramt des Kantons Z&uuml;rich die Veranlagungszust&auml;ndigkeit des Kantons Basel-Stadt gegen&uuml;ber der Steuerpflichtigen bis Anfang 2013 offenbar nie ernsthaft in Frage gestellt hatte, gab es keinen Grund f&uuml;r die Steuerpflichtige, an der Veranlagungszust&auml;ndigkeit der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt f&uuml;r die Steuerperiode 2011 zu zweifeln. Die Basis f&uuml;r diese Annahme entfiel erst, als der Steuerpflichtigen Anfang 2013 mitgeteilt wurde, dass die Veranlagungszust&auml;ndigkeit ab der Steuerperiode 2011 beim Kanton Z&uuml;rich liegen w&uuml;rde. Da der Steuerpflichtigen aufgrund der versp&auml;teten Mitteilung keine M&ouml;glichkeit mehr blieb, ihr Verhalten anzupassen bzw. ein Ruling von der nunmehr als zust&auml;ndig erkannten Beh&ouml;rde einzuholen, kann ihr die Unzust&auml;ndigkeit der Basler Steuerbeh&ouml;rden f&uuml;r die Steuerperiode 2011 nicht zum Nachteil gereichen. Sie hatte somit zureichende Gr&uuml;nde f&uuml;r die Annahme der Zust&auml;ndigkeit der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt. Das Urteil der Vorinstanz erweist sich in diesem Punkt als unzutreffend.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>2.5. 2.5.1.<\/strong> Die Vorinstanz erwog hilfsweise, dass es fraglich sei, ob die Bezahlung der Lizenzgeb&uuml;hren eine Disposition darstelle, welche die Steuerpflichtige im Vertrauen auf das Ruling vorgenommen habe und nicht ohne Nachteil r&uuml;ckg&auml;ngig machen k&ouml;nne. Schliesslich sei sie ohnehin zivilrechtlich zur Bezahlung der Lizenzgeb&uuml;hren verpflichtet gewesen.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>2.5.2. <\/strong>Auch in diesem Punkt ist der Vorinstanz zu widersprechen. Das Ruling war offensichtlich eine wesentliche Grundlage f&uuml;r die Transaktion und die darin in Aussicht gestellte steuerliche Behandlung der massgebende Treiber hinter der vertraglichen Ausgestaltung des Verkaufs und der R&uuml;cklizenzierung der Marke zwischen der Steuerpflichtigen und ihrer Tochtergesellschaft. Folglich w&auml;re die Transaktion entweder gar nicht oder zu g&auml;nzlich anderen Konditionen durchgef&uuml;hrt worden, w&auml;re der Steuerpflichtigen von Anfang an bewusst gewesen, dass sie ab dem Jahre 2011 die Lizenzgeb&uuml;hren nur noch in sehr reduziertem Ausmass vom steuerbaren Gewinn abziehen k&ouml;nnen w&uuml;rde. Ebenso h&auml;tten die Steuerpflichtige und ihre Tochtergesellschaft die H&ouml;he der Lizenzgeb&uuml;hren aller Wahrscheinlichkeit nach noch in der Steuerperiode 2011 angepasst, w&auml;ren sie nicht erst Anfang 2013 &uuml;ber die Unzust&auml;ndigkeit der Basler Steuerbeh&ouml;rden informiert worden. Angesichts der grundlegenden Bedeutung, welche die steuerliche Behandlung f&uuml;r die Ausgestaltung der Transaktion hatte, h&auml;tten sich n&auml;mlich auch unabh&auml;ngige Dritte nicht einfach mit der zivilrechtlichen Verbindlichkeit des Lizenzvertrags abgefunden, sondern s&auml;mtliche Argumente f&uuml;r die Unwirksamkeit des Vertrags vorgebracht, um eine Anpassung der Vertragskonditionen herbeizuf&uuml;hren (z.&#8239;B. Willensmangel nach Art.&nbsp;23  OR oder die clausula rebus sic stantibus; vgl. dazu BGE&nbsp;138 V&nbsp;366 E.&nbsp;5.1 S.&nbsp;371; 135 III&nbsp;1 E.&nbsp;2.4 S.&nbsp;9 &nbsp;f.). Umso mehr ist damit zu rechnen, dass auch zwischen konzernweise verbundenen Vertragspartnern wie der Steuerpflichtigen und ihrer Tochtergesellschaft Nachverhandlungen stattgefunden h&auml;tten. Dementsprechend handelte es sich bei den Lizenzzahlungen f&uuml;r das Jahr 2011 um Dispositionen, welche die Steuerpflichtige im Vertrauen auf den Bestand des Rulings vorgenommen hat. Diese Dispositionen liessen sich nach der Mitteilung der Veranlagungszust&auml;ndigkeit des Steueramts des Kantons Z&uuml;rich Anfang 2013 nur schon wegen der Massgeblichkeit der Handelsbilanz und des Periodizit&auml;tsprinzips nicht mehr ohne Nachteil r&uuml;ckg&auml;ngig machen.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>2.6.<\/strong> Die Vorinstanz begr&uuml;ndet schliesslich in nachvollziehbarer und stichhaltiger Weise, weswegen die Lizenzgeb&uuml;hren einem Drittvergleich nicht standhielten und deshalb richtigerweise als teilweise gesch&auml;ftsm&auml;ssig nicht begr&uuml;ndet und insoweit als verdeckte Kapitaleinlage zugunsten der Tochtergesellschaft zu betrachten seien. In der Tat w&auml;re es konsistent gewesen, die Lizenzgeb&uuml;hren in Abh&auml;ngigkeit vom Umsatz der Steuerpflichtigen zu bestimmen, statt an die Kosten anzukn&uuml;pfen. Die inhaltliche Unrichtigkeit w&uuml;rde die Rechtsauskunft der Steuerbeh&ouml;rden indessen nur dann ihrer Verbindlichkeit berauben, wenn sie offensichtlich bzw. f&uuml;r die Steuerpflichtige ohne Weiteres erkennbar war (vgl. oben E.&nbsp;2.2; BGE&nbsp;141 I&nbsp;161 E.&nbsp;3.6 S.&nbsp;169).&#8203; <\/p><p>&#8203;Man k&ouml;nnte sich fragen, ob die Steuerpflichtige die Unrichtigkeit der Rechtsauskunft aufgrund des Bewertungsgutachtens der Beratungsgesellschaft A. erkennen musste. Ein solches Bewertungsgutachten determiniert die steuerrechtliche Beurteilung zwar nicht. Es hat aber einen gewissen Beweiswert f&uuml;r die kaufm&auml;nnische Angemessenheit von Verrechnungspreisen zwischen nahestehenden Gesellschaften. Wenn Verrechnungspreise kaufm&auml;nnisch angemessen sind, erscheinen sie in rechtlicher Hinsicht regelm&auml;ssig als gesch&auml;ftsm&auml;ssig begr&uuml;ndet (vgl. Urteil 2C&nbsp;697\/2014 vom 1.&nbsp;Mai 2015 E.&nbsp;2.2, in: StE&nbsp;2015 B&nbsp;72.14.2 Nr.&nbsp;45, StR&nbsp;70\/2015 S.&nbsp;603; vgl. zur Unterscheidung von Tat- und Rechtsfragen in diesem Zusammenhang Urteil 2C&nbsp;414\/2019 vom 14.&nbsp;November 2019 E.&nbsp;4.3). Jedoch wiegt der Beweiswert eines solchen Gutachtens nicht derart schwer, als dass die Steuerbeh&ouml;rden stets an die darin enthaltenen Empfehlungen gebunden w&auml;ren und unter keinen Umst&auml;nden davon abweichen d&uuml;rften.&#8203; <\/p><p>&#8203;Wenn nun also Abweichungen von Bewertungsgutachten m&ouml;glich sind, so darf im Regelfall erwartet werden, dass erkl&auml;rt wird, weshalb von einem Bewertungsgutachten abgewichen werden soll. Im Schreiben der Steuerpflichtigen an die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt vom 7.&nbsp;Juli 2010 fehlen entsprechende Ausf&uuml;hrungen. Allerdings f&auml;llt ins Gewicht, dass sich das fragliche Bewertungsgutachten gar nicht konkret zur Bemessung der Lizenzgeb&uuml;hren zwischen der Steuerpflichtigen und der Tochtergesellschaft ge&auml;ussert hatte. Vielmehr hatte es die H&ouml;he von Lizenzgeb&uuml;hren f&uuml;r vergleichbare Marken lediglich im Zusammenhang mit der Bewertung der Marke thematisiert, welche die Steuerpflichtige an ihre Tochtergesellschaft verkaufte. Konnten dem Bewertungsgutachten keine konkreten Empfehlungen f&uuml;r die Bemessung der Lizenzgeb&uuml;hren entnommen werden, gen&uuml;gte es, dass die Steuerpflichtige das Bewertungsgutachten ihrem Schreiben an die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt vom 7.&nbsp;Juli 2010 beilegte, ohne den f&uuml;r die Bemessung der Lizenzgeb&uuml;hren gew&auml;hlten Ansatz n&auml;her zu rechtfertigen. Da der im Ruling vertretene Ansatz ausserdem ebenfalls auf einer &uuml;blichen Methode basiert, l&auml;sst sich der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt nicht vorwerfen, eine erkennbar unrichtige Auskunft gegeben zu haben, auf die sich die Steuerpflichtige in der Folge nicht h&auml;tte verlassen d&uuml;rfen.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>2.7. <\/strong>Somit erweist sich, dass s&auml;mtliche Voraussetzungen f&uuml;r den Vertrauensschutz erf&uuml;llt sind und die Steuerpflichtige sich somit auf die im Ruling dargelegte steuerliche Behandlung verlassen durfte. Dies gilt jedenfalls f&uuml;r die streitgegenst&auml;ndliche Steuerperiode; wie es sich diesbez&uuml;glich mit sp&auml;teren Steuerperioden verh&auml;lt, braucht an dieser Stelle nicht entschieden zu werden (vgl. dazu BGE&nbsp;141 I&nbsp;161 E.&nbsp;5.4 S.&nbsp;171). Die Vorinstanz hat Art.&nbsp;9&nbsp; BV verletzt, indem sie der Steuerpflichtigen f&uuml;r die Steuerperiode 2011 hinsichtlich der direkten Bundessteuer den Abzug der Lizenzgeb&uuml;hren vom steuerbaren Gewinn teilweise versagte. Die Beschwerde der Steuerpflichtigen betreffend die direkte Bundessteuer ist in diesem Punkt gutzuheissen.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3. <\/strong>Die Vorinstanz hat die Ausscheidung des Gewinns auf die ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten anhand der Hilfsfaktoren Arbeit und Kapital vorgenommen. Die Steuerpflichtige beanstandet, dass sich die Vorinstanz auf falsche Kriterien gest&uuml;tzt habe. Auch das Steueramt ist mit der Gewinnausscheidung der Vorinstanz nicht einverstanden.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.1.<\/strong> Die Gewinnausscheidung bzw. -abgrenzung im internationalen Verh&auml;ltnis ist in Art.&nbsp;52  DBG geregelt. Nach Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;1  DBG erstreckt sich die Steuerpflicht von unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen juristischen Personen nicht auf ausl&auml;ndische Gesch&auml;ftsbetriebe, Betriebsst&auml;tten und Grundst&uuml;cke. Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;3  DBG verweist f&uuml;r die Abgrenzung der Steuerpflicht f&uuml;r Gesch&auml;ftsbetriebe, Betriebsst&auml;tten und Grundst&uuml;cke auf die Grunds&auml;tze des Bundesrechts &uuml;ber das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung. Bez&uuml;glich ausl&auml;ndischer Betriebsst&auml;tten sieht diese Bestimmung zudem vor, dass ein schweizerisches Unternehmen ausl&auml;ndische Betriebsst&auml;ttenverluste provisorisch mit inl&auml;ndischen Gewinnen verrechnen kann, soweit diese Verluste im Betriebsst&auml;ttenstaat nicht bereits ber&uuml;cksichtigt wurden.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.2.<\/strong> Das Bundesgericht hatte noch keine Gelegenheit, sich zur Abgrenzung der Gewinne von hier unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen juristischen Personen auf ausl&auml;ndische Betriebsst&auml;tten nach Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;1  und Abs.&nbsp;3 DBG zu &auml;ussern (vgl. zur Abgrenzung der Steuerpflicht ausl&auml;ndischer juristischer Personen mit inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten nach Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;4  DBG Urteile 2C_972\/2018 vom 2.&nbsp;Oktober 2019 E.&nbsp;5; 2P.140\/2005 vom 28.&nbsp;November 2005 E.&nbsp;4.3, in: StE&nbsp;2006 A&nbsp;31.2 Nr.&nbsp;7, StR&nbsp;61\/2006 S.&nbsp;433).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.3.<\/strong> In der Lehre wird kontrovers diskutiert, wie Gewinne nach Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;1  und Abs.&nbsp;3 DBG auf ausl&auml;ndische Betriebsst&auml;tten auszuscheiden sind. Die tendenziell &auml;ltere Lehre bef&uuml;rwortet eine Abgrenzung der Gewinne nach Quoten, wie sie im interkantonalen Steuerrecht &uuml;blich ist. Sie st&uuml;tzt sich daf&uuml;r auf den Wortlaut von Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;3  1. Satz DBG, der auf die Grunds&auml;tze des Bundesrechts &uuml;ber das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung verweist (vgl. etwa Peter Athanas, Aussensteuerliche Bestimmungen im DBG und StHG, in: H&ouml;hn\/Athanas [Hrsg.], Das neue Bundesrecht &uuml;ber die direkten Steuern, 1993, S.&nbsp;432; Baumann\/Abolfathian, Unternehmenssteuerreform und Betriebsst&auml;ttebesteuerung, ST&nbsp;1998, S.&nbsp;284;&nbsp;Peter Br&uuml;lisauer, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Internationales Steuerrecht, 2015, N.&nbsp;87 zu Art.&nbsp;7 OECD-MA; DERS., Abgrenzung nach dem &laquo;Dealing-at-Arm&rsquo;s-Length-Prinzip&raquo; im internationalen Einheitsunternehmen, FStR 2014, S.&nbsp;241; Marcel R. Jung, Aush&ouml;hlung der Bemessungsgrundlage und Gewinnverlagerung durch schweizerische Konzerne mittels Offshore-Finanzierungsstrukturen, FStR&nbsp;2014, S.&nbsp;89&nbsp;f.;&nbsp;Benjamin Fuchs, Transnationaler Verlustausgleich bei internationalen Unternehmungen und Konzernen im Steuerrecht, 1993, S.&nbsp;160;&nbsp;Xavier Oberson, Pr&eacute;cis de droit fiscal international, 4.&nbsp;Aufl 2014, N.&nbsp;475;&nbsp;Richner und Andere, Handkommentar zum DBG, 3.&nbsp;Aufl. 2016, N.&nbsp;6 zu Art.&nbsp;52&nbsp; DBG;&nbsp;Riedweg\/Fricker, Die Besteuerung der inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte eines ausl&auml;ndischen Unternehmens in der Schweiz, ASA&nbsp;64 S.&nbsp;522; differenzierend&nbsp;Frank Lampert, Die Verlustverrechnung von juristischen Personen im Schweizer Steuerrecht, 2000, S.&nbsp;289&nbsp;ff.;&nbsp;Madeleine Simonek, Die steuerliche Behandlung von Verlusten bei K&ouml;rperschaften, L&auml;nderbericht Schweiz, in: Cahiers de droit fiscal international, Bd.&nbsp;LXXXIIIa, 1998, S.&nbsp;804&nbsp;f.). Auch das alte Recht hatte f&uuml;r die direkte Bundessteuer eine quotenm&auml;ssige Ausscheidung der Betriebsst&auml;ttengewinne vorgesehen. Das ergab sich allerdings nicht aus einer Verweisung auf die Grunds&auml;tze des Bundesrechts &uuml;ber das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung, sondern war in Art.&nbsp;55 Abs.&nbsp;1  BdBSt ausdr&uuml;cklich vorgesehen. Dasselbe galt gem&auml;ss Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;2  BdBSt f&uuml;r ausl&auml;ndische juristische Personen mit Betriebsst&auml;tten in der Schweiz (vgl. BGE&nbsp;117 Ib&nbsp;248 E.&nbsp;4.a S.&nbsp;255).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.4.<\/strong> Die Grunds&auml;tze des Bundesrechts &uuml;ber das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung ergeben sich aus der Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung gem&auml;ss Art.&nbsp;127 Abs.&nbsp;3  BV bzw. Art.&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 aBV. Dieses Richterrecht schreibt f&uuml;r Unternehmen mit Sitz und Betriebsst&auml;tten in verschiedenen Kantonen im interkantonalen Verh&auml;ltnis die Gewinnausscheidung nach Quoten vor (BGE&nbsp;103 Ia&nbsp;233 E.&nbsp;3.b S.&nbsp;236; 93 I&nbsp;415 E.&nbsp;3 S.&nbsp;421; 73 I&nbsp;191 E.&nbsp;3 S.&nbsp;200; 55 I&nbsp;450 E.&nbsp;2 S.&nbsp;455). Daf&uuml;r hat das Bundesgericht verschiedene Methoden entwickelt. Dabei geniesst die quotenm&auml;ssig-direkte Methode grunds&auml;tzlich den Vorzug gegen&uuml;ber anderen Methoden (BGE&nbsp;93 I&nbsp;415 E.&nbsp;3 S.&nbsp;422; 50 I&nbsp;87 E.&nbsp;3 93; Urteil 2C_350\/2018 vom 17.&nbsp;Juni 2019 E.&nbsp;4.1.1, in: StE&nbsp;2019 A&nbsp;24.42.2 Nr.&nbsp;2). Bei dieser Methode wird das Gesamtergebnis des interkantonalen Unternehmens anhand separat gef&uuml;hrter Betriebsst&auml;ttenbuchhaltungen quotenm&auml;ssig auf die Betriebsst&auml;ttenkantone und den Sitzkanton verteilt. Sie kommt in der Praxis insbesondere bei Banken zur Anwendung (BGE&nbsp;81 I&nbsp;212 E.&nbsp;2 S.&nbsp;216; 71 I&nbsp;327 E.&nbsp;2 S.&nbsp;335 m.&#8239;H.).&#8203; <\/p><p>&#8203;Die quotenm&auml;ssig-direkte Methode setzt allerdings voraus, dass &uuml;berhaupt separate Betriebsst&auml;ttenbuchhaltungen vorliegen und die Betriebsst&auml;tten weitgehend selbst&auml;ndig operieren (Urteile 2C_350\/2018 vom 17.&nbsp;Juni 2019 E.&nbsp;4.1.2, in: StE&nbsp;2019 A&nbsp;24.42.2 Nr.&nbsp;2; 2P.326\/2003 vom 31.&nbsp;August 2004 E.&nbsp;4.2.1, in: StE&nbsp;2005 A&nbsp;24.44.3 Nr.&nbsp;1, StR&nbsp;60\/ 2005 S.&nbsp;107). Fehlt es hieran, kommt die quotenm&auml;ssig-indirekte Methode zur Anwendung. Bei dieser Methode wird das Gesamtergebnis anhand von Hilfsfaktoren zwischen den Betriebsst&auml;ttenkantonen und dem Sitzkanton verteilt. Diese Hilfsfaktoren bestimmen sich nach der Art des interkantonalen Unternehmens. So wird bei reinen Handelsunternehmen, Treuhandunternehmen und Hoch- und Tiefbauunternehmungen der Gewinn typischerweise nach Massgabe der Ums&auml;tze bzw. Honorare verteilt (BGE&nbsp;96 I&nbsp;560 E.&nbsp;6 S.&nbsp;584; 61 I&nbsp;340 E.&nbsp;3 S.&nbsp;343; 55 I&nbsp;153 E.&nbsp;3 S.&nbsp;157; Urteil&nbsp;2P.338\/2006 vom 10.&nbsp;September 2007 E.&nbsp;3.1; Urteil vom 8.&nbsp;Mai 1979, in: StR&nbsp;35\/1980 S.&nbsp;31). Bei Fabrikationsgesch&auml;ften sowie Elektrizit&auml;tsunternehmen wird die Ausscheidung nach den Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital vorgenommen (BGE&nbsp;88 I&nbsp;240 E.&nbsp; S.&nbsp;244; 52 I&nbsp;238 E.&nbsp;9 S.&nbsp;252; 51 I&nbsp;395 E.&nbsp;4 S.&nbsp;404; 31 I&nbsp;56 E.&nbsp;5 S.&nbsp;77&nbsp;f.), w&auml;hrend bei Versicherungen die Pr&auml;mieneinnahmen der massgebende Hilfsfaktor sind (BGE&nbsp;103 Ia&nbsp;233 E.&nbsp;4.a S.&nbsp;238&nbsp;f.). Bei interkantonalen Eisenbahn- und Schifffahrtsunternehmen sind die Gewinne nach Massgabe der Personenfrequenz und des Gep&auml;ck- und G&uuml;terumsatzes pro Kanton auszuscheiden (sog. Frequenzmethode; BGE&nbsp;92 I&nbsp;264 E.&nbsp;2.a S.&nbsp;267&nbsp;f.; 41 I&nbsp;423 E.&nbsp;3.b S.&nbsp;434; Teuscher\/Lobsiger, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Interkantonales Steuerrecht, 2011, N.&nbsp;43 zu &sect;&nbsp;31; vgl. nun allerdings die Steuerausnahme in Art.&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 lit. j&nbsp;StHG). Bei landwirtschaftlichen Betrieben verteilt das Bundesgericht den landwirtschaftlichen Ertrag nach dem Ertragswert der Grundst&uuml;cke (BGE&nbsp;74 I&nbsp;120 E.&nbsp;3 S.&nbsp;127). Bei Unternehmen, die sich keiner der vorgenannten Kategorien zuordnen lassen, hat das Bundesgericht jeweils situativ auf andere Hilfsfaktoren abgestellt (vgl. z.&#8239;B. BGE&nbsp;37 I&nbsp;266 E.&nbsp;3 S.&nbsp;271&nbsp;. [Reparaturwerkst&auml;tte und W&auml;scherei: Verh&auml;ltnis der Betriebskosten]; 34 I&nbsp;675 E.&nbsp;2 S.&nbsp;682 [Ausbeutung einer Mineralwasserquelle im Betriebsst&auml;ttenkanton: h&auml;lftige Teilung der Steuerfaktoren]) oder die Gewinne nach Ermessen verteilt (BGE&nbsp;95 I&nbsp;431 E.&nbsp;4 S.&nbsp;439 [Liegenschaftenh&auml;ndler und Generalbauunternehmer]).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.5.<\/strong> Es ist nicht zu &uuml;bersehen, dass die quotenm&auml;ssigen Methoden f&uuml;r das interkantonale Verh&auml;ltnis entwickelt worden sind und ihre unbedachte &Uuml;bertragung auf das internationale Verh&auml;ltnis problematische Auswirkungen haben kann.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.5.1.<\/strong> Dies hat das Bundesgericht bereits in seinem Urteil vom 23.&nbsp;Oktober 1947 in Sachen Bulova Watch Co.&nbsp;Inc. gegen Staat Bern erkannt. Konfrontiert mit einer mit Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;3  1. Satz&nbsp;DBG vergleichbaren Verweisung des vorharmonisierten bernischen Steuerrechts hielt das Bundesgericht fest, dass es nicht willk&uuml;rlich ist, die bundesgerichtlichen Doppelbesteuerungsgrunds&auml;tze und insbesondere das Gebot der quotenm&auml;ssigen Ausscheidung f&uuml;r das internationale Verh&auml;ltnis nur insoweit anzuwenden, als nicht Unterschiede bestehen, die ein Abweichen von diesen Grunds&auml;tzen rechtfertigen. Einen solchen Unterschied sah es insbesondere darin, dass im internationalen Verh&auml;ltnis bei quotenm&auml;ssiger Ausscheidung die doppelte Nichtbesteuerung gewisser Gewinne droht, w&auml;hrend im interkantonalen Verh&auml;ltnis das Bundesgericht als oberste Instanz alle eventuell noch fehlenden Erhebungen in den beteiligten Kantonen anordnen kann (BGE&nbsp;73 I&nbsp;191 E.&nbsp;4 S.&nbsp;203). Wie das Bundesgericht ausserdem in sp&auml;teren Urteilen ausf&uuml;hrte, ist die Veranlagungsbeh&ouml;rde h&auml;ufig nicht in der Lage, die ausl&auml;ndischen B&uuml;cher der Gesamtunternehmung zu pr&uuml;fen und an ihrem Ergebnis die notwendigen steuerlichen Korrekturen (vollst&auml;ndig) vorzunehmen (vgl. BGE&nbsp;117 Ib&nbsp;248 E.&nbsp;4b S.&nbsp;255&nbsp;f.; Urteil 2P.140\/2005 vom 28.&nbsp;November 2005 E.&nbsp;5.3, in: StE&nbsp;2006 A&nbsp;31.2 Nr.&nbsp;7, StR&nbsp;61\/ 2006 S.&nbsp;433).&#8203;<\/p><p>&#8203;<strong>3.5.2.<\/strong> Die Gefahr doppelter Nichtbesteuerungen war auch im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten zu DBG und StHG thematisiert worden. Es wurde erwogen, ausl&auml;ndische Gewinne nur dann steuerlich freizustellen, wenn die steuerpflichtige Person einen Besteuerungsnachweis beibringen konnte. Weil die Grunds&auml;tze des Bundesrechts &uuml;ber das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung nicht nur die aktuelle, sondern auch die virtuelle Doppelbesteuerung verbieten, wurde davon letztlich abgesehen (vgl. Botschaft StHG\/DBG, BBl&nbsp;1983&nbsp;III S.&nbsp;157). Nichtsdestotrotz verstossen (doppelte) Nichtbesteuerungen einzelner Steuerpflichtiger potenziell gegen das verfassungsm&auml;ssige Gebot der Wettbewerbsneutralit&auml;t (Art.&nbsp;27  und Art.&nbsp;94  BV; vgl. BGE&nbsp;130 I&nbsp;96 E.&nbsp;3.7 S.&nbsp;104; 123 II&nbsp;16 E.&nbsp;10 S.&nbsp;35; ausserhalb des Steuerrechts: BGE&nbsp;143 II&nbsp;425 E.&nbsp;4.2 S.&nbsp;431 mit Hinweisen) und die in Art.&nbsp;127 Abs.&nbsp;2  BV enthaltenen Besteuerungsgrunds&auml;tze (insbesondere Allgemeinheit der Steuer und Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit; vgl. BGE&nbsp;145 II&nbsp;206 E.&nbsp;2.4.2 S.&nbsp;211; 142 II&nbsp;197 E.&nbsp;6.1 S.&nbsp;205; 137 I&nbsp;145 E.&nbsp;2 S.&nbsp;147). Es ist deshalb nicht anzunehmen, dass der Gesetzgeber mit Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;3 1. Satz DBG die systematische doppelte Nichtbesteuerung gewisser, international t&auml;tiger Unternehmen bezweckte, und dies umso weniger, wenn die virtuelle Doppelbesteuerung bereits durch schweizerische Doppelbesteuerungsabkommen ausgeschlossen ist (vgl. BGE&nbsp;139 II&nbsp;78 E.&nbsp;3.1.2 S.&nbsp;87; a.&#8239;M. SIMONEK\/VON AH, in: Hans-Ueli Vogt [Hrsg.], Unternehmenssteuerrecht &ndash; Entwicklungen 2012, njus.ch, 2013, S.&nbsp;179).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.5.3.<\/strong> Im internationalen Verh&auml;ltnis ist ausserdem zu beachten, dass die quotenm&auml;ssigen Methoden nach der Streichung des fr&uuml;heren Art.&nbsp;7 Abs.&nbsp;4 gem&auml;ss der aktuellen Fassung des OECD-Musterabkommens (OECD-MA) nach herrschender Lehre nicht l&auml;nger zul&auml;ssig sind (vgl. Art.&nbsp;7 OECD-MA i.&#8239;d.&#8239;F. vom 22.&nbsp;Juli 2010; Kommentar der OECD, N.&nbsp;42 zu Art.&nbsp;7 OECD-MA; Athanas\/Giglio, in: Kl&ouml;ti-Weber und andere [Hrsg.], Kommentar zum Aargauer Steuergesetz, 4.&nbsp;Aufl. 2015, N.&nbsp;49&nbsp;f. zu &sect;&nbsp;18 Steuergesetz&nbsp;AG;&nbsp;Alexander Hemmelrath, in: Vogel\/Lehner [Hrsg.], DBA, 6.&nbsp;Aufl. 2015, N.&nbsp;184 zu Art.&nbsp;7 OECD-MA;&nbsp;Xavier Oberson, Pr&eacute;cis de droit international, 4.&nbsp;Aufl. 2014, N.&nbsp;487;&nbsp;Oesterhelt\/Schreiber, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, DBG, 3.&nbsp;Aufl. 2017, N.&nbsp;17 zu Art.&nbsp;52  DBG;&nbsp;Jacques Sasseville, in: Danon und andere [Hrsg.], Mod&egrave;le de Convention fiscale OCDE concernant le revenu et la fortune, Commentaire, 2014, N.&nbsp;126 zu Art.&nbsp;7 OECD-MA; a.&#8239;M.&nbsp;Peter Br&uuml;lisauer, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Internationales Steuerrecht, 2015, N.&nbsp;294 zu Art.&nbsp;7 OECD-MA; differenzierend&nbsp;Wassermeyer und andere, in: Franz Wassermeyer [Hrsg.], DBA, 124. EL Oktober 2013, N.&nbsp;419 zu Art.&nbsp;7 OECD-MA). Diese neue Fassung wurde bereits in verschiedene Doppelbesteuerungsabkommen der Schweiz &uuml;bernommen (vgl. jeweils Art.&nbsp;7 der Doppelbesteuerungsabkommen mit dem K&ouml;nigreich Belgien [SR&nbsp;0.672.917.21], dem F&uuml;rstentum Liechtenstein [SR&nbsp;0.672.951.43], Island [SR&nbsp;0.672.944.51], der Republik Kosovo [SR&nbsp;0.672.947.51], der Republik Slowenien [SR&nbsp;0.672.969.11], Ungarn [SR&nbsp;0.672.941.81] und der Republik Zypern [SR&nbsp;0.672.925.81]; vgl. ausserdem jeweils Art.&nbsp;7 der Doppelbesteuerungsabkommen mit Australien [SR&nbsp;0.672.915.81], dem Vereinigten K&ouml;nigreich von Grossbritannien und Nordirland [SR&nbsp;0.672.936.712], der Republik von Kasachstan [SR&nbsp;0.672.947.01] und der Republik T&uuml;rkei [SR&nbsp;0.672.976.31], die nicht auf dem neuen Art.&nbsp;7 OECD-MA beruhen, aber keine zu Art.&nbsp;7 Abs.&nbsp;4 aOECD-MA analoge Bestimmung enthalten).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.6.<\/strong> Angesichts der Defizite der quotenm&auml;ssigen Methoden gehen die tendenziell j&uuml;ngere Lehre und die ESTV davon aus, dass f&uuml;r die Gewinnabgrenzung nach Art.&nbsp;52  DBG die international vorherrschende objektm&auml;ssige bzw. direkte Methode anzuwenden ist (Agner\/Jung\/Steinmann, Kommentar zum Gesetz &uuml;ber die direkte Bundessteuer, 1995, N.&nbsp;5&nbsp;ff. zu Art.&nbsp;52  DBG; Baumhoff\/Leitner\/Digeronimo, Betriebsst&auml;ttengewinnermittlung im internationalen Vergleich &ndash; Deutschland, &Ouml;sterreich, Schweiz, IWB Nr.&nbsp;10\/2010, S.&nbsp;1440; ESTV, Kreisschreiben Nr.&nbsp;8 vom 18.&nbsp;Dezember 2011 &laquo;Internationale Steuerausscheidung von Principal-Gesellschaften&raquo;, Ziff.&nbsp;4.1;&nbsp;Peter Locher, Kommentar zum DBG, II.&nbsp;Teil, 2004, N.&nbsp;27&nbsp;ff. zu Art.&nbsp;52 DBG [&laquo;direkte Methode gem&auml;ss DBG&raquo;]; Oesterhelt\/Schreiber, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, DBG, 3.&nbsp;Aufl. 2017, N.&nbsp;16 zu Art.&nbsp;52  DBG; Paschoud\/Gani, in: Commentaire Romand, LIFD, 2.&nbsp;Aufl. 2017, N.&nbsp;41 zu Art.&nbsp;52  DBG). Nach der objektm&auml;ssigen Methode sind die Ergebnisse der Betriebsst&auml;tten separat und nicht als Quote des Gesamtergebnisses des Unternehmens zu ermitteln. Diese Autoren begr&uuml;nden ihre Auffassung unter anderem damit, dass die in Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;3  2.&nbsp;Satz und 3.&nbsp;Satz DBG vorgesehene provisorische &Uuml;bernahme von Verlusten aus ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten nur bei Ausscheidung mittels objektm&auml;ssig-direkter Methode ohne Weiteres m&ouml;glich sei, da nur diese die Ermittlung und Verlegung von Betriebsst&auml;ttenverlusten erlaube. Die quotenm&auml;ssigen Methoden m&uuml;ssten hingegen zumindest modifiziert werden, um hiermit kompatibel zu sein.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.7.<\/strong> Ob die quotenm&auml;ssig-indirekten Methoden im internationalen Verh&auml;ltnis &uuml;berhaupt noch Anwendung finden k&ouml;nnen, kann im vorliegenden Fall dahingestellt bleiben. Wie die vorstehenden Erw&auml;gungen n&auml;mlich gezeigt haben, hat das Bundesgericht zur Abgrenzung der Betriebsst&auml;ttengewinne von internationalen Luftfahrtunternehmen im Rahmen von Art.&nbsp;127 Abs.&nbsp;3  BV bzw. Art.&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 aBV noch gar keine Grunds&auml;tze entwickelt (vgl. oben E.&nbsp;3.4). Die Situation solcher Unternehmen unterscheidet sich erheblich von interkantonalen Eisenbahn- und Schifffahrtunternehmen, erfolgt die Wertsch&ouml;pfung im internationalen Luftverkehr doch weitgehend nicht nur fernab der festen Gesch&auml;ftseinrichtungen des Unternehmens, sondern zu einem wesentlichen Teil noch nicht einmal auf dem Staatsgebiet der Betriebsst&auml;ttenstaaten. Mit den &uuml;brigen Arten von Unternehmen, f&uuml;r die das Bundesgericht Grunds&auml;tze zur Gewinn- bzw. Quotenermittlung aufgestellt hat, lassen sich internationale Luftfahrtunternehmen noch weniger vergleichen. Da die Voraussetzungen der quotenm&auml;ssig-direkten Methode nicht erf&uuml;llt sind, m&uuml;sste das Bundesgericht im interkantonalen Verh&auml;ltnis die hergebrachten quotenm&auml;ssig-indirekten Methoden um eine Solche f&uuml;r internationale Luftfahrtunternehmen erg&auml;nzen bzw. bestimmen, auf welche Hilfsfaktoren in einem solchen Fall abzustellen w&auml;re. Im internationalen Verh&auml;ltnis bedeutet diese L&uuml;cke in den Grunds&auml;tzen des Bundesrechts &uuml;ber das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung schlichtweg, dass die Verweisung darauf in Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;3  1.&nbsp;Satz DBG ins Leere f&uuml;hrt. Es liegt mit anderen Worten eine echte Gesetzesl&uuml;cke vor (BGE 144 II 281 E.&nbsp;4.5.1 S.&nbsp;291&nbsp;f.; 143 IV&nbsp;49 E.&nbsp;1.4.2 S.&nbsp;54&nbsp;f.; 141 V&nbsp;481 E.&nbsp;3.1 S.&nbsp;485). Das Gericht hat dabei nach der Regel zu entscheiden, die es als Gesetzgeber aufstellen w&uuml;rde (Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;2  ZGB analog; vgl. BGE&nbsp;141 IV&nbsp;298 E.&nbsp;1.5.4 S.&nbsp;303).&#8203;<\/p><p><strong>3.8. <\/strong>Es dr&auml;ngt sich auf, diese L&uuml;cke mittels R&uuml;ckgriff auf die international vorherrschende Abgrenzungsmethodik zu f&uuml;llen, wie sie im Musterabkommen der OECD und den Doppelbesteuerungsabkommen der Schweiz zum Ausdruck kommt. Die international vorherrschende Abgrenzungsmethodik verk&ouml;rpert den Konsens der Sitz- und Quellenstaaten &uuml;ber die Verteilung des Steuersubstrats. Die Gefahr von Doppelbesteuerungen und doppelten Nichtbesteuerungen d&uuml;rfte deshalb geringer ausfallen als bei den quotenm&auml;ssigen Methoden des interkantonalen Steuerrechts und anderen rein unilateral konzipierten Methoden (vgl. Jacques Sasseville, in: Danon und andere [Hrsg.], Mod&egrave;le de Convention fiscale OCDE concernant le revenu et la fortune, Commentaire, 2014, N.&nbsp;126 zu Art.&nbsp;7 OECD-MA; Daniel De Vries Reilingh, Le droit fiscal intercantonal et le droit fiscal international de la Suisse, 2011, N.&nbsp;272).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.9.<\/strong> Somit ist die Abgrenzung der Gewinne von internationalen Luftfahrtunternehmen zwingend nach der objektm&auml;ssigen Methode vorzunehmen. Diese verlangt im &Uuml;brigen nicht, dass neben dem Ergebnis der ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte auch das Ergebnis des Sitzes bzw. der Sitz-Betriebsst&auml;tte separat ermittelt werden m&uuml;sste (vgl. Kommentar der OECD, N.&nbsp;28 zu Art.&nbsp;7 OECD-MA). Das ergibt sich bereits daraus, dass die Steuerpflicht der juristischen Person aufgrund pers&ouml;nlicher Zugeh&ouml;rigkeit nach Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;1  DBG unbeschr&auml;nkt ist und gar nicht vom Bestand einer hiesigen Betriebsst&auml;tte abh&auml;ngt. Vielmehr ist das separat ermittelte Betriebsst&auml;ttenergebnis vom Gesamtgewinn der juristischen Person abzuziehen, sodass sich der in der Schweiz als Sitzstaat steuerbare Gewinn als Residualgr&ouml;sse pr&auml;sentiert (so auch die Auffassung der Vertreter der ESTV, wiedergegeben in: Baumhoff\/Leitner\/Digeronimo, Betriebsst&auml;ttengewinnermittlung im internationalen Vergleich &ndash; Deutschland, &Ouml;sterreich, Schweiz, IWB Nr.&nbsp;10\/2010, S.&nbsp;1440 und Peter Locher, Kommentar zum DBG, II.&nbsp;Teil, 2004, N.&nbsp;30 zu Art.&nbsp;52 DBG).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.10.<\/strong> Hieraus folgt allerdings noch nicht, wie die separaten Ergebnisse der ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten der Steuerpflichtigen konkret zu ermitteln sind. Auch insofern ist wiederum R&uuml;ckgriff auf die international vorherrschende Abgrenzungsmethodik zu nehmen.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.10.1. <\/strong>Die OECD hat zur Ermittlung der Ergebnisse ausl&auml;ndischer Betriebsst&auml;tten &ndash; und insbesondere zur Ermittlung unternehmensinterner, steuerrelevanter Vorg&auml;nge &ndash; ein zweistufiges Verfahren basierend auf dem Drittvergleichsgrundsatz entwickelt (sog. Authorised OECD Approach; vgl. OECD, Report on the Attribution of Profits to Permanent Establishments, 17.&nbsp;Juli 2008, &sect;&nbsp;10). Ob dieses Verfahren trotz gewisser Kritik in der Literatur (vgl. &#8203;Xaver Ditz, in: Sch&ouml;nfeld\/Ditz [Hrsg.], DBA, 2013, N.&nbsp;38&nbsp;ff. zu Art.&nbsp;7 (2010) OECD-MA; Wassermeyer und andere, in: Franz Wassermeyer [Hrsg.], DBA, 124. EL Oktober 2013, N.&nbsp;585&nbsp;ff. zu Art.&nbsp;7 OECD-MA) f&uuml;r die meisten Unternehmensarten als internationaler Standard zu betrachten ist, braucht vorliegend nicht entschieden zu werden. Denn jedenfalls ist klar, welche Methodik international f&uuml;r die Ermittlung der Betriebsst&auml;ttengewinne wie jene der Steuerpflichtigen angewendet wird. Zwischen den Industriestaaten besteht n&auml;mlich seit Jahrzehnten Konsens, dass die Gewinne aus dem Betrieb von Schiffen und Luftfahrzeugen im internationalen Verkehr nicht auf die unter Umst&auml;nden &auml;usserst zahlreichen Betriebsst&auml;tten aufzuteilen, sondern einheitlich einem einzelnen Staat bzw. einer einzelnen Betriebsst&auml;tte zur Besteuerung zuzuweisen sind (vgl. historische Nachweise bei Guglielmo Maisto, The History of Article&nbsp;8 of the OECD Model Treaty on Taxation, INTERTAX 31\/2003, S.&nbsp;232&nbsp;ff.). Dieser Konsens basiert auf der Einsicht, dass internationale Schiff- und Flugreisen bzw. G&uuml;tertransporte der See- und Luftfahrt regelm&auml;ssig Ber&uuml;hrungspunkte zu einer Vielzahl von Staaten aufweisen und deshalb keine sachgerechte Aufteilung des Steuersubstrats zulassen (vgl. Isabelle Richelle, in: Danon und andere [Hrsg.], Mod&egrave;le de Convention fiscale OCDE concernant le revenu et la fortune, Commentaire, 2014, N.&nbsp;4 zu Art.&nbsp;8 OECD-MA; Alexander Hemmelrath, in: Vogel\/Lehner, DBA, 6.&nbsp;Aufl. 2015, N.&nbsp;4 zu Art. 8 OECD-MA; Xavier Oberson, Pr&eacute;cis de droit fiscal international, 4.&nbsp;Aufl. 2014, S.&nbsp;156&nbsp;f. N.&nbsp;492). Jedenfalls soweit der internationale Flugverkehr betroffen ist, teilen auch die Schwellen- und Entwicklungsl&auml;nder diese Auffassung (vgl. Art.&nbsp;8 (Alternative&nbsp;B) des UNO-Musterabkommens [UNO-MA]; Kommentar der UNO, N.&nbsp;9 und N.&nbsp;12 zu Art.&nbsp;8 UNO-MA).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.10.2.<\/strong> In der aktuellen Fassung weist das OECD-MA das alleinige Besteuerungsrecht dem Ans&auml;ssigkeitsstaat der Person zu, die das Luftfahrtunternehmen betreibt (Art.&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 i.&#8239;V.&#8239;m. Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 lit.&nbsp;d OECD-MA i.&#8239;d.&#8239;F. vom 21.&nbsp;November 2017). Fr&uuml;here Fassungen gaben dem Staat den Vorzug, in dem sich der Ort der tats&auml;chlichen Gesch&auml;ftsleitung befand. In den schweizerischen Doppelbesteuerungsabkommen finden sich beide Ans&auml;tze (vgl. &Uuml;bersicht bei Gr&uuml;ninger\/Colpi, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Internationales Steuerrecht, 2015, N.&nbsp;33&nbsp;ff. zu Art.&nbsp;8 OECD-MA; vgl. aber jeweils Art.&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 der Abkommen mit Australien [SR&nbsp;0.672.915.81] und den Philippinen [SR&nbsp;0.672.964.51], wonach dem Betriebsst&auml;ttenstaat des Luftfahrtunternehmens unter bestimmten Umst&auml;nden ein gewisses Restbesteuerungsrecht verbleibt). Neben diesen umfassenden Doppelbesteuerungsabkommen hat die Schweiz zahlreiche Abkommen, Brief- und Notenwechsel abgeschlossen, welche nur die Doppelbesteuerung von Gewinnen aus der Schiff- und Luftfahrt oder nur aus der Luftfahrt betreffen. Auch diese v&ouml;lkerrechtlichen Vertr&auml;ge weisen das Besteuerungsrecht einheitlich dem Ans&auml;ssigkeits- bzw. dem Staat der tats&auml;chlichen Gesch&auml;ftsleitung zu. Eine Aufteilung des Steuersubstrats von Fluggesellschaften auf ihre Betriebsst&auml;tten findet nach dem OECD-MA und den Doppelbesteuerungsabkommen nur statt, soweit die Gewinne nicht direkt mit dem Betrieb von Schiffen bzw. Luftfahrzeugen im internationalen Verkehr zusammenh&auml;ngen und auch nicht als blosse Hilfst&auml;tigkeit erscheinen (Kommentar der OECD, N.&nbsp;4 zu Art.&nbsp;8 OECD-MA).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.11.<\/strong> Was die Steuerpflichtige demgegen&uuml;ber zugunsten einer quotenm&auml;ssigen Gewinnausscheidung auf ihre ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten vorbringt, verf&auml;ngt nicht.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.11.1.<\/strong> Sie beruft sich insbesondere auf die Richtlinien f&uuml;r die Besteuerung der Gewinne aus dem internationalen Luftverkehr des internationalen Dachverbands der Fluggesellschaften (IATA, Guidelines for Taxation of International Air Transport Profits, , unter &laquo;Our Positions&raquo; [besucht am 4.&nbsp;April 2019]). Die darin entwickelten Formeln zur Freistellung gewisser Gewinne bzw. zur Besteuerung eines &laquo;Nettogewinns&raquo; beziehen sich auf den Fall, dass Betriebsst&auml;ttenstaaten auf der Besteuerung insistieren und deshalb eine Doppelbesteuerung stattfindet oder zumindest droht. Sie richten sich &uuml;berdies nicht an die Ans&auml;ssigkeits-, sondern an die Betriebsst&auml;ttenstaaten (vgl. IATA, Guidelines for Taxation of International Air Transport Profits, Ziff.&nbsp;4.1 und Ziff.&nbsp;9). Gegen&uuml;ber ihrem Ans&auml;ssigkeitsstaat kann die Steuerpflichtige hieraus also von vornherein nichts zu ihren Gunsten ableiten. Dies gilt umso mehr, als die Steuerpflichtige vom dichten schweizerischen Netz an Doppelbesteuerungsabkommen profitiert, welches sie an fast allen Destinationen, die sie anfliegt, vor Gewinnbesteuerung bewahrt und somit in der Regel bereits die virtuelle Doppelbesteuerung ausschliesst.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.11.2.<\/strong> Ebenso unbehelflich ist der rechtsvergleichende Hinweis der Steuerpflichtigen auf die Gewinnausscheidung, wie sie angeblich von den deutschen Steuerbeh&ouml;rden f&uuml;r ihre Muttergesellschaft vorgenommen wird. Diese Ausscheidung scheint sich n&auml;mlich nur auf die deutsche Gewerbesteuer zu beziehen, die von den deutschen Gemeinden erhoben wird. Sie d&uuml;rfte eine Konsequenz des Territorialit&auml;tsprinzips sein, auf dem diese Steuer beruht (&sect;&nbsp;1 und &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 des deutschen Gewerbesteuergesetzes vom 1.&nbsp;Dezember 1936; Schaumburg\/Von Freeden, in: Harald Schaumburg [Hrsg.], Internationales Steuerrecht, 4.&nbsp;Aufl. 2017, N.&nbsp;9.1; Roman Seer, in: Tipke\/Lang, Steuerrecht, 23.&nbsp;Aufl. 2018, N.&nbsp;88 zu &sect;&nbsp;1; vgl. auch HARTMUT WOLTER, in: Siegfried Grotherr [Hrsg.], Handbuch der internationalen Steuerplanung, 3.&nbsp;Aufl. 2011, S.&nbsp;1359). Mit der direkten Bundessteuer besser vergleichbar ist hingegen die deutsche K&ouml;rperschaftssteuer. Wie die direkte Bundessteuer folgt sie f&uuml;r gebietsans&auml;ssige K&ouml;rperschaften dem Welteinkommens- bzw. Universalit&auml;tsprinzip (vgl. JOHANNA HEY, in: Tipke\/Lang, Steuerrecht, 23.&nbsp;Aufl. 2018, N.&nbsp;31 zu &sect;&nbsp;11; SCHAUMBURG\/VON FREEDEN, in: Harald Schaumburg [Hrsg.], Internationales Steuerrecht, 4.&nbsp;Aufl. 2017, N.&nbsp;7.8; zur direkten Bundessteuer vgl. PETER ATHANAS, Aussensteuerliche Bestimmungen in DBG und StHG, in: Athanas\/H&ouml;hn [Hrsg.], Das neue Bundesrecht &uuml;ber die direkten Steuern, 1993, S.&nbsp;431; MARKUS REICH, Steuerrecht, 2.&nbsp;Aufl. 2012, N.&nbsp;7 zu &sect;&nbsp;19; JEAN-MARC RIVIER, Droit fiscal suisse, 2.&nbsp;Aufl. 1998, S.&nbsp;310). Es bestehen nun aber keine Anzeichen daf&uuml;r, dass Deutschland f&uuml;r die K&ouml;rperschaftssteuer einen Teil der Gewinne der Muttergesellschaft der Steuerpflichtigen auf ausl&auml;ndische Betriebsst&auml;tten ausscheiden w&uuml;rde (vgl. &sect;&nbsp;1 und &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 des deutschen K&ouml;rperschaftssteuergesetzes i.&#8239;V.&#8239;m. &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 des deutschen Einkommenssteuergesetzes).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>3.12. <\/strong>Nach dem Gesagten sind die Gewinne, welche die Steuerpflichtige aus dem Betrieb von Flugzeugen im internationalen Verkehr, aus damit direkt verbundenen T&auml;tigkeiten und aus Hilfst&auml;tigkeiten erzielt, nach Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;1  und Abs.&nbsp;3 DBG nicht auf ausl&auml;ndische Betriebsst&auml;tten abzugrenzen. Sie bleiben der direkten Bundessteuer unterworfen. Das Urteil der Vorinstanz verletzt in diesem Punkt Bundesrecht. Ob hiervon abzuweichen w&auml;re, wenn und soweit die Steuerpflichtige in Bezug auf einzelne Betriebsst&auml;ttenstaaten eine Doppelbesteuerung erleidet oder ihr eine solche droht, kann vorliegend offenbleiben. Die Steuerpflichtige hat eine aktuelle oder virtuelle Besteuerung in einem Betriebsst&auml;ttenstaat n&auml;mlich weder behauptet noch bewiesen. Somit ist die Beschwerde des Steueramts des Kantons Z&uuml;rich betreffend die direkte Bundessteuer gutzuheissen, jene der Steuerpflichtigen in diesem Punkt hingegen abzuweisen.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong><em>III. Staats- und Gemeindesteuern&#8203; <\/em><\/strong><\/p><p>&#8203;<strong>4. <\/strong>Die Steuerpflichtige macht vor Bundesgericht nicht mehr geltend, dass das Ruling der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt auch f&uuml;r die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Z&uuml;rich bindende Wirkung entfaltet h&auml;tte. Hingegen halten sie und das Steueramt des Kantons Z&uuml;rich wiederum und mit derselben Argumentation wie f&uuml;r die direkten Bundessteuer daf&uuml;r, dass die internationale Gewinnausscheidung der Vorinstanz unzutreffend sei.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>4.1.<\/strong> Das StHG &auml;ussert sich nicht ausdr&uuml;cklich zum Umfang der Steuerpflicht juristischer Personen. Immerhin unterscheidet es zwischen einer Steuerpflicht aufgrund pers&ouml;nlicher Zugeh&ouml;rigkeit (Art.&nbsp;20  StHG) und einer Steuerpflicht aufgrund wirtschaftlicher Zugeh&ouml;rigkeit (Art.&nbsp;21  StHG). Den Materialien ist zu entnehmen, dass die Steuerpflicht bei pers&ouml;nlicher Zugeh&ouml;rigkeit unbeschr&auml;nkt und bei wirtschaftlicher Zugeh&ouml;rigkeit beschr&auml;nkt sein soll (Botschaft StHG\/DBG, BBl&nbsp;1983 III&nbsp;107). Diese Dichotomie war und ist ein Grundpfeiler des Systems des schweizerischen Steuerrechts (vgl. ZUPPINGER UND ANDERE, Steuerharmonisierung, 1984, S.&nbsp;18&nbsp;ff. mit Hinweisen). Sie entspricht im &Uuml;brigen auch der Regelung des DBG (vgl. Art.&nbsp;50&nbsp;f. DBG). Folglich gibt bereits das StHG den Kantonen vor, dass mit der pers&ouml;nlichen Zugeh&ouml;rigkeit eine unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht und mit der wirtschaftlichen Zugeh&ouml;rigkeit eine beschr&auml;nkte Steuerpflicht einhergeht (BGE&nbsp;142 II&nbsp;446 E.&nbsp;2.1 S.&nbsp;448; JACQUES-ANDR&Eacute; REYMOND, L&rsquo;assujettissement des personnes morales, ASA&nbsp;61 S.&nbsp;346; JEAN-MARC RIVIER, L&rsquo;assujettissement &agrave; l&rsquo;imp&ocirc;t des personnes physiques, ASA&nbsp;61 S.&nbsp;283).&#8203;<\/p><p>&#8203;<strong>4.2.<\/strong> Fraglich ist jedoch, ob erstens die Steuerpflicht pers&ouml;nlich zugeh&ouml;riger juristischer Personen nicht nur unbeschr&auml;nkt, sondern mangels einer mit Art.&nbsp;52  DBG vergleichbaren Bestimmung im StHG von Harmonisierungsrechts wegen zwingend unbegrenzt ist und somit &ndash; unter Vorbehalt des internationalen und interkantonalen Doppelbesteuerungsrechts &ndash; auch gebietsfremde Grundst&uuml;cke und Betriebsst&auml;tten mitumfasst (so etwa PETER ATHANAS, Aussensteuerliche Bestimmungen im DBG und StHG, in: H&ouml;hn\/Athanas [Hrsg.], Das neue Bundesrecht &uuml;ber die direkten Steuern, 1993, S.&nbsp;431 und S.&nbsp;433), zweitens den Kantonen bei der Abgrenzung Gestaltungsspielraum verbleibt (so etwa OESTERHELT\/SCHREIBER, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, StHG, 3.&nbsp;Aufl. 2017, N.&nbsp;4&nbsp;f. zu Art.&nbsp;20  StHG; JACQUES-ANDR&Eacute; REYMOND, L&rsquo;assujettissement des personnes morales, ASA&nbsp;61 S.&nbsp;348&nbsp;f.) oder drittens die kantonale unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht von juristischen Personen zwar abzugrenzen ist, diese Abgrenzung aber im Sinne der vertikalen Harmonisierung analog der Regelung des DBG zu erfolgen hat.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>4.2.1.<\/strong> In Bezug auf die analoge Fragestellung bei nat&uuml;rlichen Personen hat das Bundesgericht entschieden, dass eine kantonale Abgrenzungsvorschrift jedenfalls dann mit dem StHG vereinbar ist, wenn sie die Regelung des DBG repliziert und damit der vertikalen Harmonisierung der kantonalen Einkommenssteuer mit der direkten Bundessteuer dient. Da die betreffende Bestimmung des Genfer Steuerrechts mit Art.&nbsp;6  DBG &uuml;bereinstimmte, brauchte das Bundesgericht nicht zu entscheiden, ob das StHG eine Abgrenzung analog der Regelung des DBG zwingend vorschreibt. Allerdings wies es ausdr&uuml;cklich darauf hin, dass das Schweigen des StHG jedenfalls nicht zwangsl&auml;ufig einen Gestaltungsspielraum f&uuml;r die Kantone bedeutet, zumal es sich beim Umfang der Steuerpflicht um eine Materie handelt, deren Harmonisierung verfassungsm&auml;ssig vorgeschrieben ist (Art.&nbsp;129 Abs.&nbsp;2&nbsp; BV; BGE&nbsp;140 II&nbsp;141 E.&nbsp;8 S.&nbsp;155 ff.; vgl. auch BGE&nbsp;140 II&nbsp;157 E.&nbsp;5.1 S.&nbsp;159).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>4.2.2.<\/strong> Diese &Uuml;berlegungen k&ouml;nnen f&uuml;r den vorliegenden Fall und die Abgrenzung der Steuerpflicht von unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen juristischen Personen &uuml;bernommen werden. Sie sind dahingehend zu erg&auml;nzen, dass das Harmonisierungsrecht zumindest insoweit eine DBG-konforme Auslegung des kantonalen Rechts vorschreibt, als eine kantonale Abgrenzungsvorschrift die Regelung von Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;1  und 3  DBG repliziert (vgl. zur DBG-konformen Auslegung kantonaler Steuervorschriften, wenn das StHG schweigt BGE&nbsp;138 II&nbsp;545 E.&nbsp;3.1 S.&nbsp;548&nbsp;f.). Inwieweit den Kantonen noch ein Spielraum verbleibt f&uuml;r den Erlass von Abgrenzungsvorschriften, die von den Regelungen des DBG abweichen, und ob sie auch g&auml;nzlich auf eigene Abgrenzungsvorschriften verzichten und die Gewinne unbeschr&auml;nkt steuerpflichtiger juristischer Personen alleine nach Massgabe des internationalen und interkantonalen Doppelbesteuerungsrechts abgrenzen d&uuml;rfen, kann hingegen analog BGE&nbsp;140 II&nbsp;141 offenbleiben (vgl. BGE&nbsp;140 II&nbsp;141 E.&nbsp;8 S.&nbsp;156&nbsp;f.).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>4.2.3. <\/strong>Das Steuergesetz des Kantons Z&uuml;rich vom 8.&nbsp;Juni 1997 (StG\/ZH; LS&nbsp;631.1) regelt den Umfang der Steuerpflicht von pers&ouml;nlich zugeh&ouml;rigen juristischen Personen in &sect;&nbsp;57 Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;3 StG\/ZH. Abgesehen von der provisorischen &Uuml;bernahme von Verlusten, welche Art.&nbsp;52 Abs.&nbsp;3  DBG anordnet, in &sect;&nbsp;57 Abs.&nbsp;3 StG\/ZH hingegen fehlt, entspricht die kantonale Regelung der Regelung auf Bundesstufe. Soweit vorliegend relevant ist &sect;&nbsp;57 StG\/ZH nach dem Gesagten gleich auszulegen wie die Parallelbestimmung des Bundesrechts.&#8203; <\/p><p>&#8203;Dieser Ansicht war allem Anschein nach auch die Vorinstanz, hat sie doch in ihrem Urteil nicht zwischen der Rechtslage nach Bundesrecht und jener nach kantonalem Recht unterschieden. Nachdem die Vorinstanz das Bundesrecht aber falsch angewendet hat, erweist sich ihr Urteil notwendigerweise auch f&uuml;r die kantonale Gewinnsteuer als unzutreffend. Auch auf kantonaler Stufe h&auml;tte die Vorinstanz die Gewinne der ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten deshalb nach Massgabe der international vorherrschenden Methodik abgrenzen m&uuml;ssen.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>4.3.<\/strong> Somit ergibt sich, dass die Gewinne, welche die Steuerpflichtige im Steuerjahr 2011 aus dem Betrieb von Flugzeugen im internationalen Verkehr und aus damit direkt verbundenen T&auml;tigkeiten sowie Hilfst&auml;tigkeiten erzielt hat, auch auf kantonaler Stufe nicht ins Ausland ausgeschieden werden d&uuml;rfen. Die Beschwerde des Steueramts betreffend die Staats- und Gemeindesteuern ist insoweit gutzuheissen.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>5.<\/strong> Im Rahmen der Abgrenzung der Kapitalsteuerpflicht hat die Vorinstanz die Flugzeuge teilweise an das Ausland ausgeschieden. Das Steueramt des Kantons Z&uuml;rich ist der Ansicht, dass die Flugzeuge der Steuerpflichtigen f&uuml;r die Kapitalsteuer vollumf&auml;nglich der Schweiz zuzuweisen seien, wie dies bereits das Steuerrekursgericht entschieden hatte. Die Steuerpflichtige verlangt in diesem Punkt Best&auml;tigung des vorinstanzlichen Urteils.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>5.1.<\/strong> Auch f&uuml;r die Kapitalsteuer enth&auml;lt das StHG dem Wortlaut nach keine Abgrenzungsvorschrift. Da der Bund keine Kapitalsteuer erhebt, l&auml;sst sich die Abgrenzung von Steuerfaktoren bei der Kapitalsteuer ausserdem kaum mit der vertikalen Harmonisierung des schweizerischen Systems der direkten Steuern rechtfertigen. Ungeachtet der Frage, ob den Kantonen in dieser Frage Gestaltungsspielraum verbleibt oder ihnen die Abgrenzung der unbeschr&auml;nkten Kapitalsteuerpflicht im internationalen Verh&auml;ltnis von Harmonisierungsrechts wegen untersagt ist, w&auml;re das vorinstanzliche Urteil aber jedenfalls dann vom Bundesgericht aufzuheben, wenn sich die konkrete Abgrenzungsvorschrift oder ihre Anwendung durch die Vorinstanz als willk&uuml;rlich erwiese und die streitbetroffenen Kapitalsteuerfaktoren bei einer nicht willk&uuml;rlichen Abgrenzung dem Kanton zur Besteuerung verblieben w&auml;ren.&#8203;<\/p><p>&#8203;<strong>5.1.1.<\/strong> Ein Erlass ist willk&uuml;rlich, wenn er sich nicht auf ernsthafte sachliche Gr&uuml;nde st&uuml;tzt oder sinn- und zwecklos ist (BGE&nbsp;129 I&nbsp;1 E.&nbsp;3 S.&nbsp;3). Ein Entscheid ist willk&uuml;rlich, wenn er in der Begr&uuml;ndung und im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats&auml;chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl&auml;uft (BGE&nbsp;141 I&nbsp;235 E.&nbsp;7.1 S.&nbsp;240; 141 I&nbsp;49 E.&nbsp;3.4 S.&nbsp;53; 140 III&nbsp;16 E.&nbsp;2.1 S.&nbsp;18&nbsp;f.).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>5.1.2.<\/strong> Die Abgrenzung der Kapitalsteuerpflicht richtet sich im Kanton Z&uuml;rich nach derselben Bestimmung wie jene der Gewinnsteuerpflicht (&sect;&nbsp;57 StG\/ZH). Sie verweist zur Abgrenzung der Steuerpflicht von unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen juristischen Personen auf die Grunds&auml;tze des Bundesrechts &uuml;ber das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung. Diese Vorschrift und die Verweisung auf das interkantonale Doppelbesteuerungsrecht k&ouml;nnen f&uuml;r sich genommen nicht als willk&uuml;rlich bezeichnet werden, obgleich sich die Bestimmung im konkreten Fall wie ihr bundesrechtliches Pendant als l&uuml;ckenhaft erweist (vgl. oben E.&nbsp;3.4 und 4.2.3).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>5.1.3.<\/strong> Aus dem Urteil der Vorinstanz wird nicht klar, ob sich ihre Ausf&uuml;hrungen zur Kapitalausscheidung nur auf die Ermittlung des Hilfsfaktors Kapital f&uuml;r die Gewinnausscheidung oder auch auf die Kapitalsteuer beziehen. Sie h&auml;tte sich jedenfalls auch in Bezug auf die Kapitalsteuer mit der Frage auseinandersetzen m&uuml;ssen, zumal die Steuerpflichtige die Festsetzung der Kapitalsteuerfaktoren unter teilweiser Ausscheidung der Flugzeuge beantragt hatte. Geht man davon aus, dass sich die Ausf&uuml;hrungen der Vorinstanz auch auf die Kapitalsteuer beziehen, hat die Vorinstanz die Flugzeuge f&uuml;r die Ermittlung der Kapitalsteuerfaktoren zu 20% den ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten zugewiesen. Sie st&uuml;tzte sich dabei auf die Aufteilung des fliegenden Personals, welche sie bei der Quotenermittlung f&uuml;r die Gewinnausscheidung vorgenommen hatte. Zusammen mit der Steuerpflichtigen war die Vorinstanz diesbez&uuml;glich zum Schluss gekommen, dass die Flugzeit jeweils h&auml;lftig den ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten zuzurechnen sei, sodass das fliegende Personal 20% seiner Arbeitszeit im Ausland verbracht habe.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>5.1.4.<\/strong> Selbst nach der f&uuml;r interkantonale Schifffahrt- und Eisenbahnunternehmen entwickelten Frequenzmethode (vgl. dazu BGE&nbsp;92 I&nbsp;264 E.&nbsp;2.a S.&nbsp;267&nbsp;f.; 46 I&nbsp;25 E.&nbsp;4 S.&nbsp;32; 41 I&nbsp;423 E.&nbsp;3.b S.&nbsp;437), auf die sich die Vorinstanz ansatzweise beruft und welche das Bundesgericht f&uuml;r die kapital- bzw. verm&ouml;genssteuerliche Zuweisung der Schiffe von interkantonalen Schifffahrtunternehmen f&uuml;r massgebend erkl&auml;rt hat (BGE&nbsp;41 I&nbsp;423 E.&nbsp;3.a S.&nbsp;436; nicht aber f&uuml;r die Zuweisung des Rollmaterials von Eisenbahnunternehmen: BGE&nbsp;46 I&nbsp;25 E.&nbsp;4 S.&nbsp;32), k&auml;me eine Ausscheidung von Kapitalsteuerfaktoren nur insoweit in Frage, als sich der Personenverkehr und der Gep&auml;ck- und G&uuml;terumsatz tats&auml;chlich auf dem Staatsgebiet des betreffenden Gemeinwesens abgespielt hat. Andernfalls fehlt es n&auml;mlich bereits an der &ouml;rtlichen und wirtschaftlichen Beziehung der betreffenden Aktiven zum Betriebsst&auml;ttenstaat, die Voraussetzung f&uuml;r jede Zurechnung von Kapitalsteuerfaktoren ist (BGE&nbsp;50 I&nbsp;178 S.&nbsp;179).&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>5.1.5. <\/strong>Abgesehen vom Flugverkehr mit den unmittelbaren Nachbarl&auml;ndern der Schweiz ist es nun aber offensichtlich, dass die Flugzeuge und das fliegende Personal den &uuml;berwiegenden Teil der Flugzeit nicht im bzw. &uuml;ber dem Gebiet des Betriebsst&auml;ttenstaates als Anflug- oder Abflugland, sondern in bzw. &uuml;ber Drittstaatengebiet, internationalen Gew&auml;ssern und schweizerischem Staatsgebiet verbringen. Damit fehlt f&uuml;r den &uuml;berwiegenden Teil der Flugzeit aber jede &ouml;rtliche und wirtschaftliche Beziehung zur Betriebsst&auml;tte. Eine h&auml;lftige Zuweisung der Flugzeit an die Betriebsst&auml;ttenstaaten ist deshalb unhaltbar. Die auf dieser Basis vorgenommene Kapitalausscheidung der Vorinstanz erweist sich bereits aus diesem Grund als willk&uuml;rlich.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>5.1.6. <\/strong>Soweit die Kantone trotz fehlender Abgrenzungsregelung im StHG &uuml;berhaupt Kapital auf ausl&auml;ndische Betriebsst&auml;tten ausscheiden d&uuml;rfen, w&auml;re es sachgerecht gewesen, die Flugzeuge als eigentliche Betriebs- und Produktionsfaktoren nach demselben Grundsatz auf die ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten auszuscheiden, wie er f&uuml;r die Gewinnsteuer Anwendung findet (vgl. BGE&nbsp;41 I&nbsp;423 E.&nbsp;3.a S.&nbsp;436). Dies h&auml;tte dazu gef&uuml;hrt, dass die Flugzeuge der Steuerpflichtigen zu keinem Teil auf die ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten ausgeschieden worden, sondern vollumf&auml;nglich der Kapitalsteuer unterworfen geblieben w&auml;ren. Dasselbe Resultat erg&auml;be sich, wenn den Kantonen die Kapitalausscheidung im internationalen Verh&auml;ltnis von Harmonisierungsrechts wegen untersagt und nur bei entsprechender Doppelbesteuerungsabkommen Kapital an ausl&auml;ndische Betriebsst&auml;tten auszuscheiden w&auml;re (vgl. diesbez&uuml;glich Art.&nbsp;22 Abs.&nbsp;3 OECD-MA und die Doppelbesteuerungsabkommen der Schweiz). Damit kann offenbleiben, ob den Kantonen bez&uuml;glich des Umfangs der Kapitalsteuerpflicht &uuml;berhaupt ein Gestaltungsspielraum verbleibt.&#8203; <\/p><p>&#8203;<strong>5.2.<\/strong> Soweit die Vorinstanz die Flugzeuge f&uuml;r die Kapitalsteuer den ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten zugewiesen hat, erweist sich ihr Urteil als willk&uuml;rlich. Richtigerweise sind die Flugzeuge der Steuerpflichtigen f&uuml;r die Bemessung der Kapitalsteuer der Schweiz zuzuweisen. Folglich ist die Beschwerde des Steueramts auch in diesem Punkt gutzuheissen.&#8203; <\/p><p> <\/p><p> <\/p><p> <\/p><p> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2 Steuerpflicht &ndash; Assujettissement 2.3 International Die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r die Erteilung eines &laquo;Rulings&raquo; liegt bei der Veranlagungsbeh&ouml;rde, bez&uuml;glich der direkten Bundessteuer also bei jener kantonalen Verwaltung f&uuml;r die direkte Bundessteuer, welche die Steuer veranlagt. 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