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Steuer Revue

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Fachartikel aus der Rubrik Rechtsprechung

MWST Rechtsprechung 2-2019

Rechtsprechungsübersicht des Schweizerischen Bundesgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts betreffend Mehrwertsteuer 1. Dezember 2018 bis 28. Februar 2019 I Urteile des Schweizerischen Bundesgerichts 1 Urteil vom 5. Dezember 2018 (2C_366/2017) Nichteintreten Die Liechtensteinische Steuerverwaltung hat A. ins Register der Mehrwertsteuerpflichtigen eingetragen. Die Steuerverwaltung führte bei A. eine Revision durch, welche zu einer Steuernachbelastung führte. Die gegen die…
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Assistance administrative ; données volées ; principe de bonne foi ; (CDI CH-IN ; LAAF)

10 Procédure Assistance administrative ; données volées ; principe de bonne foi ; (CDI CH-IN ; LAAF) Si l’Etat requérant a formé l’engagement de ne pas utiliser des données volées et qu’il dépose une demande d’assistance en lien de causalité avec lesdites données, il est réputé agir de mauvaise foi. En revanche, on ne peut en déduire a contrario, comme semble le faire le Tribunal administratif fédéral, que l’Etat requérant qui n’aurait pas fourni une…
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Bevollmächtigung; Anscheins- und Duldungsvollmacht; Beweislastverteilung; antizipierte Beweiswürdigung (DBG; SZ)

10 Verfahrensrecht Bevollmächtigung; Anscheins- und Duldungsvollmacht; Beweislastverteilung; antizipierte Beweiswürdigung (DBG; SZ) Die rechtsgültig vertretene Person hat sich das prozessuale Verhalten der vertretenden Person anrechnen zu lassen. Zwischen der steuerpflichtigen Person und deren Vertretung muss aber ein vertragliches Vertretungsverhältnis im Sinne von Art. 32 ff. OR bestehen, wobei auch eine Anscheins- oder Duldungsvollmacht in Frage kommt. Im Recht der direkten Steuern…
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Qualifikation einer Gesellschaft als Betriebs- oder Immobilien­gesellschaft; Verhältnis HStG und Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (VS)

5 Grundstückgewinn- und Handänderungssteuern Qualifikation einer Gesellschaft als Betriebs- oder Immobilien­gesellschaft; Verhältnis HStG und Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (VS) Für die Frage, ob eine Gesellschaft als Betriebs- oder Immobiliengesellschaft zu qualifizieren sei, ist im Einzelfall anhand der konkreten Umstände zu prüfen, ob ein Geschäft wirtschaftlich betrachtet dem Verkauf einer Liegenschaft gleichkommt. Bei dieser…
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Restructuration ; transfert de patrimoine ; condition d’exploi­tation ; exonération des droits de mutation (LFus ; LHID ; GE)

5 Impôt sur les gains immobiliers et droits de mutation Restructuration ; transfert de patrimoine ; condition d’exploi­tation ; exonération des droits de mutation (LFus ; LHID ; GE) Constitue une exploitation tout complexe organisationnel et technique de valeurs patrimo­niales qui représente une certaine indépendance. L’exploitation se caractérise par un degré élevé d’autonomie et se présente comme une organisation capable de subsister par ellemême. Dans une…
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Liquidation de fait ; responsabilité solidaire de l’administrateur ; prescription (LIFD ; LHID ; GE)

4 Personnes morales 4.2 Cas particuliers Liquidation de fait ; responsabilité solidaire de l’administrateur ; prescription (LIFD ; LHID ; GE) Il convient d’admettre que les cas de liquidation de fait sont également concernés par l’art. 55 LIFD, à l’instar de ce qui vaut pour l’art. 15 LIA. La liquidation de fait d’une société débute en principe lorsque les actifs sociaux sont réalisés et que les actionnaires, respectivement des personnes qui leur sont…
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Eigenmietwertbemessung

3 Natürliche Personen 3.3 Einkommen aus unbe­weglichem Vermögen Eigenmietwertbemessung: zweiphasige Konzeption; Rügen (StHG; TG) Nach dem Recht des Kantons Thurgau besteht für die Eigenmietwertbesteuerung eine zweiphasige Konzeption, die zwischen einem vorgeschalteten Bewertungsverfahren und dem nachfolgenden Veranlagungsverfahren unterscheidet. In einer ersten Phase erfolgt die Bewertung. Sobald die Bewertungsverfügung rechtskräftig geworden ist, werden die Werte in die…
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Zustellfiktion (StHG; AG)

10 Verfahrensrecht Zustellfiktion (StHG; AG) Die Zustellfiktion und die dafür geltende Vor­aussetzung, dass der Adressat mit einer Zustellung rechnen musste, kommen zum Tragen, wenn die Postsendung nicht entgegengenommen bzw. abgeholt wird. Vorliegend ist unbestritten, dass der Steuerpflichtige die Veranlagungsverfügung am 8. April 2014 bei der Post abgeholt hat. Nach ständiger Rechtsprechung kann der Empfänger den Beginn der Rechtsmittelfrist nicht einseitig über die sieben Tage…
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Auseinanderhalten von Hinter­ziehungs-/Strafverfahren und Veranlagungsverfahren; rechtliches Gehör, Akteneinsichtsrecht, Zeugeneinvernahme (DBG; StHG; GR)

10 Verfahrensrecht Auseinanderhalten von Hinter­ziehungs-/Strafverfahren und Veranlagungsverfahren; rechtliches Gehör, Akteneinsichtsrecht, Zeugeneinvernahme (DBG; StHG; GR) Vorliegend wurde weder das Strafverfahren wegen versuchter Hinterziehung angehoben noch eine Anzeige wegen versuchten Steuerbetrugs erstattet. Stattdessen wurde das Veranlagungsverfahren, das bei Einleitung des ASU-Verfahrens noch nicht abgeschlossen war, vorgezogen. Dadurch ist es zu einer Vermischung des Straf- und…
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Steuerdomizil; Beschwerdebe­fugnis der Einwohnergemeinde vor Bundesgericht (StHG; UR)

10 Verfahrensrecht Steuerdomizil; Beschwerdebe­fugnis der Einwohnergemeinde vor Bundesgericht (StHG; UR) Die beschwerdeführende Einwohnergemeinde ist gemäss dem auf sie anwendbaren kantonalen Recht befugt und verpflichtet, bei unklarem Steuerdomizil einer natürlichen Person die erforderliche selbstständige Verfügung zu erlassen. Ein Autonomiebereich besteht nach dem Gesagten nicht. Eine auf Art. 89 Abs. 2 lit. c BGG gestützte Beschwerdeberechtigung fällt nicht in Betracht.…
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Restitution des acomptes d’impôts cantonal et communal versés avant prescription du droit de taxer (LHID ; CO ; NE)

10 Procédure Restitution des acomptes d’impôts cantonal et communal versés avant prescription du droit de taxer (LHID ; CO ; NE) En droit public, l’obligation de restituer l’indu se fonde en premier lieu sur les dispositions des lois spéciales qui la prévoient et, à défaut seulement, sur les règles générales de l’enrichissement illégitime au sens des art. 62 à 67 CO. Par ailleurs, lorsque les art. 62 et ss CO trouvent application en matière cantonale en raison de…
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Droit d’habitation (LHID ; GE)

3 Personnes physiques 3.8 Impôt sur la fortune Droit d’habitation (LHID ; GE) L’administration fiscale cantonale a pour pra­tique constante de traiter fiscalement le droit d’habitation comme l’usufruit, se référant à l’art. 776 al. 3 CC. Certes, la doctrine, en particulier en matière fiscale, n’est pas unanime sur l’application des règles relatives à l’usufruit au droit d’habitation. Cette manière de faire est toutefois pratiquée dans d’autres cantons…
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