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Steuer Revue

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Fachartikel aus der Rubrik Abhandlungen

1e-Pläne in der 2. Säule – Wahl der Anlagestrategie – Bundesrat regelt Rahmenbedingungen

Der Bundesrat hat die Ergänzungen der BVV 21 veröffentlicht, welche die Rahmenbedingungen im Bereich der sogenannten «1e-Pläne» konkretisieren. In diesem Rahmen hat er auch Bestimmungen zu einkommenssteuerrechtlich relevanten Parametern in die Verordnung aufgenommen. 1 Einleitung Im Rahmen der 1. BVG2 Revision wurde ein BVG-Zweckartikel geschaffen, welcher seit dem 1. Januar 2006 in Kraft ist. Derselbe gibt dem Bundesrat die Kompetenz, die Grundsätze der Angemessenheit, der…
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Auswirkungen des automatischen Informationsaustausches (AIA) auf Selbstanzeigen

Kritische Stellungnahme zur Haltung der ESTV Am 15. September 2017 hat die ESTV ihre Haltung in Bezug auf die Auswirkungen des AIA auf (straflose) Selbstanzeigen publiziert1. Gemäss Ansicht der ESTV soll die Steuerverwaltung spätestens ab dem 30. September 2018 von den dem AIA unterliegenden Steuerfaktoren Kenntnis haben, so dass spätestens ab diesem Zeitpunkt für diese Steuerfaktoren keine straflose Selbstanzeige mehr möglich sein soll. Diese absolute Datums-Guillotine ist gleich aus zwei…
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Liechtenstein:Elysium für Krypto und Blockchain basierte Unternehmen?

Eine steuerrechtliche Analyse In den letzten Monaten hat sich das Fürstentum Liechtenstein zu einem Hotspot für Krypto und Blockchain basierte Unternehmen entwickelt. Massgeblich hierfür sind einerseits die regulatorischen Rahmenbedingungen sowie das attraktive Steuersystem in Liechtenstein. I Fragestellungen Der folgende Beitrag konzentriert sich ausschliesslich auf die steuerlichen Rahmenbedingungen im Fürstentum Liechtenstein. Die Beratungspraxis zeigt zudem, dass sich die Gründer von…
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Von der abgaberechtlichen Legitimation staatlicher Einnahmeerzielung

Überlegungen und kritische Bemerkungen zum bundesgerichtlichen Verständnis des Äquivalenzprinzips im Lichte des (eigentlich) fehlenden Fiskalzwecks bei Kausalabgaben An sich stellen Gebühren bzw. Kausalabgaben ein dem Kostendeckungs- und Äquivalenzprinzip unterliegendes Entgelt für eine staatliche Leistung dar, während Steuern die Beschaffung der für seine Aufgabenerfüllung notwendigen Finanzmittel durch den Staat bezwecken. Dieser Rechtssystematik widerspricht es, wenn das…
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Neuland für Vorsorgeeinrichtungen – der Immobilien Share Deal

Aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage ist es für Schweizer Pensionskassen sehr herausfordernd, mit risikoarmen Anlagen die notwendigen Renditeziele zu erreichen. Es erstaunt daher nicht, dass Neugelder oder Kapital aus zurückbezahlten Obligationen vielerorts bevorzugt in Immobilien investiert werden. Entsprechend hat der Schweizer Immobilienmarkt für Pensionskassen und die Absicherung der gesetzlichen Mindestverzinsung eine erhebliche Bedeutung. In diesem Beitrag zeigen die Autoren Dolder…
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Nichtanerkennung des genehmigten Spesenreglements

Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Basel-Stadt, vom 17. November 2016 1 Sachverhalt Die S AG mit Sitz im Kanton Basel-Landschaft vermittelt Arbeitskräfte an vorwiegend in Basel ansässige Pharmakonzerne. Sie liess im Jahr 2008 ihr allgemeines Spesenreglement von der zuständigen kantonalen Steuerverwaltung Basel-Landschaft genehmigen. Eine darin enthaltene Bestimmung betrifft die Spesen der sog. «Contractors», welche die S AG temporär einstellt und die ihren Drittkunden…
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Der systematisch korrekte und faire Eigenmietwert

Mit dem Eigenmietwert wird beim Eigentümer ein fiktives Einkommen besteuert. Die Kantone berechnen die Eigenmietwerte dabei sehr unterschiedlich. Gemeinsam ist den Bewertungen nach dem Dafürhalten des Autors, dass die Berechnungen weder transparent noch einzelfallgerecht sind. In seinen Ausführungen stellt der Autor eine neue mögliche Berechnungsmethode vor, welche sich an bewährten Grundsätzen des Unternehmenssteuerrechts orientiert.
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Steuerliche Aspekte im Umgang mit Kunstgegenständen

Seit dem oft zitierten und viel beachteten Giacometti-Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich haben die Steuerpraxis und – aufgrund der teilweise medienwirksamen Aktionen der Eidgenössischen Steuerverwaltung – auch die Öffentlichkeit ihr Augenmerk vermehrt auf die Besteuerung von Kunstgegenständen gerichtet. Im vorliegenden Aufsatz erläutert und hinterfragt Metz vermögens- und einkommenssteuerliche Aspekte im Zusammenhang mit Kunstobjekten.
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Steuerliche Aspekte von Liegenschaften im Nachlass

Oftmals bilden Liegenschaften Bestandteil eines Nachlasses, was dazu führen kann, dass mehrere Personen zusammen als Erbengemeinschaft Eigentümer einer Liegenschaft sind. Der Beitrag von Pfirter zeigt die Steuerfolgen auf, welche sich in einer solchen Konstellation bei der Auflösung einer Erbengemeinschaft resp. der damit verbundenen Übertragung einer Liegenschaft auf eines der Mitglieder der Erbengemeinschaft oder auf einen Dritten ergeben können.
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Persönliche Unterzeichnung der Steuererklärung

Der Kanton Luzern verzichtet neuerdings bei der elektronischen Übermittlung der Steuererklärung auf eine Unterzeichnung der Steuererklärung. Die einschlägigen Steuergesetze sehen aber eine persönliche Unterzeichnung vor. Der Beitrag von Margraf diskutiert die rechtliche Bedeutung der Unterschrift und die Frage, ob sie noch zeitgemäss sei.
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