Das Steuerrecht auf einen Blick

Interkantonales Steuerrecht

Einführung

Die interkantonale Doppelbesteuerung ist verboten (BV 127 Abs. 3). Bis heute fehlt jedoch eine Bundesgesetzgebung zum interkantonalen Doppelbesteuerungsverbot. Das Bundesgericht hat aber in einer langjährigen, direkt auf die Verfassungsnorm gestützten Rechtsprechung das Doppelbesteuerungsverbot konkretisiert und Regeln zu ihrer Vermeidung aufgestellt. Deshalb ist das interkantonale Steuerrecht heute im Wesentlichen sogenanntes Richterrecht. Das Steuerharmonisierungsgesetz (StHG) enthält verschiedene Bestimmungen, welche direkt die Abgrenzung des Besteuerungsrechts zwischen den Kantonen regeln. Von grösserer Bedeutung für die Vermeidung von Doppelbesteuerung ist das StHG jedoch durch die Vereinheitlichung der kantonalen Steuergesetze, weil es damit Konfliktpotenzial bei Anknüpfungspunkten zu mehreren Kantonen schon im Vornherein weitgehend beseitigt.

Zusammenfassung

Lesen Sie hier die Steuern kompakt!-Zusammenfassung zum interkantonalen Steuerrecht von Mathias Oertli:


Interkantonales Doppelbesteuerungsverbot
BV 127 Abs. 3

Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG) | 642.14
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Schweizerische Steuerkonferenz
Aktuelles

© 2016 Cosmos Verlag AG, aktualisiert 04/2016

Die Zusammenfassung zum interkantonalen Steuerrecht wurde von Mathias Oertli verfasst.

Mathias Oertli
Prof. Dr. iur. et lic. rer. pol., ist Partner der St. Galler Steuerexperten AG, St. Gallen und Professor für Steuerrecht an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Chur sowie Autor diverser Publikationen zum Steuerrecht.
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Das schweizerische Steuerrecht

Das schweizerische Steuerrecht

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Interkantonales Steuerrecht

interkantonales steuerrecht

Zweifel/Beusch/Mäusli-Allenspach, 2011, aus der Reihe "Kommentar zum schw. Steuerrecht", Helbing