Das Steuerrecht auf einen Blick

Steuertipps

Steuertipps in der Schweiz

Nachstehend finden Sie die gängisten Steuertipps für Steuerpflichtige in der Schweiz:


Spar-Tipp Nr. 1: Einzahlung auf ein Säule 3a Konto!

Die Einzahlung auf ein Säule 3a Konto (Bei einer Bank oder Versicherung) kann direkt dem Einkommen abgezogen werden. Einziger Nachteil: Das Geld ist gesperrt und kann nur aus folgenden Gründen bezogen werden:

  • Erreichen des AHV-Alters
  • Erwerb von Wohneigentum
  • Eintritt in die Selbstständigkeit
  • Auswanderung ins Ausland
  • Tod des Vorsorgenehmer
  • Bezug einer Invalidenrente
  • Freiwilliger Einkauf in die 2. Säule

Für die Steuerjahre 2014 und 2015 gelten folgende Höchstabzüge (Einzahlungslimiten):

  • Höchstabzug Säule 3a für Steuerpflichtige mit 2. Säule (Pensionskasse):
    2014: CHF 6’739.00
    2015: CHF 6'768.00
  • Höchstabzug Säule 3a für Steuerpflichtige ohne 2. Säule:
    20% des Nettoerwerbseinkommens, maximal ...
    2014: CHF 33’696.00
    2015: CHF 33'840.00

Die Höchstabzüge bilden zugleich die massgeblichen Einzahlungslimiten. Aufrundungen bei der Einzahlung sind nicht zulässig.


Spar-Tipp Nr. 2: Steuererklärung mit einer Software ausfüllen!

Durch das Ausfüllen der Steuererklärung mit einer Software enstehen für Sie die verschiedensten Vorteile:
- Einzelne Pauschalabzüge werden automatisch durch das System erfasst.
- Fehler beim Übertragen von Einzelblätter ins Hauptformular werden vermieden.
- Die Software bietet Unterstützung in Form eines elektronischen Assistenten an.
- Der Steuerverwaltung wird die Arbeit erheblich erleichtert.

Die Links zur nötigen Software finden Sie auf unserer Website:
Steuersoftware


Spar-Tipp Nr. 3: Belege während des Jahres sammeln!

Ja, es nervt, die Steuererklärung auszufüllen. Aber wir meinen: Es nervt noch mehr zu viel Steuern zu bezahlen! Sammeln Sie während des Jahres Ihre Belege in einem Ordner oder einer Ablage und Sie sparen nicht nur Nerven im Februar/März, sondern auch bares Geld, da Sie die Belege für Weiterbildung, Berufsauslagen, etc. aufbewahrt haben.


Spar-Tipp Nr. 4: Einkauf in die Pensionskasse!

Die freiwillige Einzahlung in die berufliche Vorsorge kann bis zu einem bestimmten Betrag vom steurlichen Einkommen in Abzug gebracht werden. Details dazu klären Sie am besten mit Ihrer Vorsorgeeinrichtung. Durch gestaffelte Einzahlungen lassen sich zudem die Spitzen der Steuerprogression brechen und Sie schöpfen so das maximale Sparpotenzial aus.


Spar-Tipp Nr. 5: Hypothek indirekt amortisieren!

Bei der indirekten Amortisation bleibt der Betrag der Hypothek immer gleich hoch. Die Rückzahlung erfolgt über ein an die Bank verpfändetes Säule 3a Konto, auf welches die Rückzahlungen eingezahlt werden. Dadurch profitieren Sie einerseits von hohen Abzugsmöglichkeiten der Hypothekarzinsen und andererseits von den Abzugsmöglichkeiten durch die Einzahlung auf das Säule 3a Konto. Diese Sparmöglichkeit ist vor allem für Steuerpflichtige, welche keine freiwilligen Einzahlungen auf das Säule 3a Konto vornehmen von grossem Vorteil.


Spar-Tipp Nr. 6: Umzug an einen steuergünstigen Ort!

Durch den Umzug an einen steuergünstigen Ort kann die Steuerbelastung gesteuert werden. Wichtig dabei: Die Steuerbelastung korreliert häufig mit den Immobilien- und Mietpreisen, weshalb dies unbedingt auch mitberücksichtigt werden muss.

Das notwendige Tool zur Berechnung Ihrer Steuern finden Sie auf unserer Website:
Steuerrechner


Spar-Tipp Nr. 7: Vorsorgeleistungen gestaffelt beziehen!

Die Vorsorgeleistungen der 3 Säulen sollten möglichst gestaffelt, also nicht alle auf einmal, bezogen werden. Durch die gestaffelten Bezüge über mehrere Steuerjahre lässt sich die Steuerbelastung minimieren. Dies gilt es mit Ihrem zuständigen Steuerberater bereits frühzeitig vor der Pensionierung zu planen. Häufig lohnt es sich, mehrere Säule 3a Konten aufzubauen und diese gestaffelt aufzulösen.


Spar-Tipp Nr. 8: Liegenschaftsunterhalt in einem Jahr zusammen vornehmen!

Der Unterhalt der Liegenschaft (Instandhaltung/Reparatur) kann bekanntlich steuerlich in Abzug gebracht werden. Dabei kann in den meisten Kantonen zwischen dem Pauschalabzug und den effektiven Kosten gewählt werden. Sinnvoll ist es, die Unterhaltsarbeiten möglichst in einem Jahr zusammen ausführen zu lassen und in den anderen Jahren den Pauschalabzug geltend machen. Dadurch profitieren Sie von insgesamt grösseren Abzugsmöglichkeiten.


Spar-Tipp Nr. 9: Sich regelmässig auf www.steuerportal.ch informieren!

Auf Steuerportal.ch finden Sie immer die aktuellsten News, Entscheide und Artikel zu allen Themen im Steuerbereich. Verpassen Sie keine Änderung und besuchen Sie unsere Website regelmässig.